clair-obscur

Der außergewöhnliche Name des Saxophonquartetts clair-obscur geht auf den seit der Renaissance in der Kunst gebräuchlichen Einsatz extremer Hell-Dunkel-Kontraste zurück, Ziel dieses Stilmittels ist die dramatische Steigerung des Ausdrucks. Seit der Gründung des Quartetts vor 15 Jahren ist größtmöglicher Ausdruck auch das Ziel der vier Saxophonisten von clair-obscur. Zu den Mitgliedern des Quartetts gehören Kathi Wagner (Baritonsaxophon), Christoph Enzel (Tenorsaxophon), Maike Krullmann (Altsaxophon) und Jan Schulte-Bunert (Sopransaxophon). Gemeinsam erzeugen die vier Musiker einen vielschichtigen, wechselhaften Klang. Durch ihren gemeinsamen Mentor Professor Friedemann Weigle an der Hochschule für Musik Hanns Eisler lernten sie alle Feinheiten der Kammermusik kennen. Seitdem spielt clair-obscur – von der Süd West Presse als ‹wohl beste Formation ihrer Art› gelobt – in namhaften Spielhäusern, u. a. in der Philharmonie Berlin, der Carnegie Hall in New York oder bei dem Luzern Festival. Das Repertoire des Quartetts reicht von Kammermusik über Originalliteratur bis hin zu wagemutigen Bearbeitungen, die ursprünglich für ganze Orchester geschrieben wurden. Als Solisten spielen die Saxophonisten originale Solokonzerte für Saxophonquartett und Sinfonierorchester, sind in mehreren eigenen Theaterproduktionen Musiker und Schauspieler zugleich und spielen als Orchestermusiker regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern, dem MDR Sinfonieorchester und der Staatskapelle Berlin. Ihre Erfahrung geben sie zudem in Kursen an verschiedenen Hochschulen weiter. Die Vielseitigkeit des Ensembles spiegelt sich auch in einer Vielzahl von Veröffentlichungen wider, zu denen u. a. fünf CDs mit Werken von Barock bis Avantgarde, ein Hörbuch mit dem Schauspieler Boris Aljinovic sowie jüngst eine Aufnahme mit Saxophonquartett und Blasorchester gehören.

Veranstaltungen

Ziegeleimuseum Lage − 28. Mai 2017

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