Marta Herford

Freitag, 21. Juli 2017 - 18:00


Marta Herford − Goebenstraße 2-10 − 32052 Herford


Es lesen und konzertieren





Rede an die Architektur


Tatiana Bilbao




Konzert


Cölner Barockorchester und Hannah Morrison (Sopran)
Andreas Hempel (Konzertmeister)
Justyna Niznik (Violine)
Olga Piskorz (Violine)
Daniel Lind (Viola)
Evelyn Buyken (Cello)
Christopher Scotney (Violone)
Klaus Mader (Laute)
Natalia Spehl (Cembalo)

Maria M. Grimani ‹Pallade e Marte› – Ouverture
Claudio Monteverdi ‹La Musica› aus ‹Orfeo›
Antonia Bembo ‹Mormorate o fiumicelli› aus ‹L’Ercole armante›
Élisabeth Jacquet de La Guerre ‹Cephale et Procris› – Ouverture et Suite




Pause





Konzert


Cölner Barockorchester und Hannah Morrison (Sopran)
Andreas Hempel (Konzertmeister)
Justyna Niznik (Violine)
Olga Piskorz (Violine)
Daniel Lind (Viola)
Evelyn Buyken (Cello)
Christopher Scotney (Violone)
Klaus Mader (Laute)
Natalia Spehl (Cembalo)

Attilio Ariosti Sonate für Viola d‘amore und Basso continuo
Mrs. Philharmonia Triosonate Nr. 3 in g-moll
Henry Purcell ‹Lamento› aus ‹Dido and Aeneas›
Antonio Vivaldi Doppelkonzert für Laute, Viola d‘amore und Orchester




Neu gelesen


Sandra Hüller

Mansura Eseddin Hinter dem Paradies




Konzert


Cölner Barockorchester und Hannah Morrison (Sopran)
Andreas Hempel (Konzertmeister)
Justyna Niznik (Violine)
Olga Piskorz (Violine)
Daniel Lind (Viola)
Evelyn Buyken (Cello)
Christopher Scotney (Violone)
Klaus Mader (Laute)
Natalia Spehl (Cembalo)

Francesca Caccini ‹Oh che nuovo stupor› für Sopran,Violine und Basso continuo
Georg Muffat Concerto grosso Nr.
XI ‹Delirium amoris›





‹Zwischen Zonen›


Das Marta Herford ist nicht nur eines der aufregendsten Museen des Landes, sondern auch ein spektakuläres Baukunstwerk von Frank Gehry. 2014 vom Internationalen Kunstkritikerverband als ‹Museum des Jahres› gekürt, erinnert es eher an eine begehbare Skulptur, denn an ein Haus. Ein radikaler Entwurf, der asymmetrische Wände, ein gewelltes Dach und zur Straße hin keine Fenster aufweist. Hier wird Tatiana Bilbao die diesjährige Rede an die Architektur  halten. Nach Peter Zumthor, Peter Eisenman und Anupama Kundoo geht der Blick in diesem Jahr nach Lateinamerika. Die mexikanische Architektin wurde insbesondere durch den Botanischen Garten von Culiacán und den ‹Guatemala Tower› bekannt. Mit ihren Entwürfen versucht sie, der Kälte des globalisierten Kapitalismus zu begegnen und Nischen für kulturelle und regionale Plätze zu schaffen, ohne die Wirtschaftlichkeit und Funktionalität ihrer Bauten zu vernachlässigen. 2007 wurde sie dafür von ‹Design Vanguard› als eine der innovativsten Architektinnen der Welt ausgezeichnet. Innovativ sind auch die Künstlerinnen, die das Marta Herford in der Ausstellung ‹Zwischen Zonen – Künstlerinnen aus dem arabisch-persischen Raum› präsentiert. Die zeitgenössische, künstlerische Produktion ist bisher kaum in westlichen Museen vorgestellt worden. Gezeigt werden teils biographisch, teils national geprägte Werke von neun Künstlerinnen. (Die Eintrittskarte berechtigt zum Eintritt in die Ausstellung.)

Frauen stehen auch im Mittelpunkt des Programms des Cölner Barockorchesters, das Werke von Komponistinnen der Barockzeit spielen wird und unter der Leitung von Andreas Hempel in einer musikalischen Raumbegehung die Zuschauer durch die Ausstellung geleitet. Unterstützt wird es von der niederländischen Konzert- und Liedsopranistin Hannah Morrison, die 2013 bei den Salzburger Festspielen debütierte. Die ägyptische Schriftstellerin und Journalistin Mansura Eseddin zeigt mit ihrem Roman ‹Hinter dem Paradies›, was es heißt, als selbstbestimmte Frau in Ägypten leben zu wollen. Sandra Hüller, die in dem 2017 für einen Oscar nominierten Film ‹Toni Erdmann› die Hauptrolle spielt und seit Jahren zu den vielfältigsten Film- und Theaterschauspielerinnen Deutschlands gehört, liest aus ihrem Werk. 

 

Pause ca. 19.45 Uhr | Ende ca. 22.15 Uhr

50 | 40 | Studentenkarte 15 €




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