Pressestimmen

Kulturpolitische Korrespondenz, 25. August 2017

‹Seit die Schauspielerin Helene Grass und der Dramaturg Albrecht Simons von Bockum Dolffs die künstlerische Leitung des in Ostwestfalen beheimateten Kulturfestes ‹Wege durch das Land› übernommen haben, ist der Ton frischer geworden. Behutsam wird auch die Strenge sowohl des Programms als auch des jeweiligen Veranstaltungsablaufes gemildert.›

 

Neue Westfälische, 15. August 2017

‹Das diesjährige Programm zeichnete sich durch neue und ambitionierte Konzepte mit mehreren Uraufführungen, Eigenproduktionen und Auftragsarbeiten aus.›

 

Westfalen-Blatt, 15. August 2017

‹Das Publikum sitzt in einer Scheune – und dennoch vermögen die Schauspieler und Musiker, die Texte von Zelda und Francis Scott Fitzgerald und die funkelnde Champagnerpyramide auf der Bühne eine Vorstellung von den glamourösen Partys der wilden Zwanziger Jahre zu vermitteln. Das Festival ‹Wege durch das Land› hat am Sonntag in Salzkotten einen grandiosen Abschluss gefunden.›

 

Die Glocke, 15. August 2017

‹Dass die Programmplaner dabei ganz bewusst nach anderen Wegen durch das Land suchten und jenseits bekannter Klöster, Kirchen und Schlösser auch urbaner wirkende Foren nutzten, fand offensichtlich sowohl den Zuspruch der eingeladenen Künstler als auch den der Besucher. Mehr als 7000 verkaufte Karten und etliche Zusatzveranstaltungen sprechen in der gestern vorgelegten Bilanz für sich.›

 

WDR, Lokalzeit OWL, 14. August 2017

‹Das Interesse war wieder groß am Literatur- und Musikfest. Die Kartennachfrage überstieg das Angebot bei weitem.›

 

Spiegel, 12. August 2017

‹Judith Kuckart, 58, hat als Choreografin angefangen und sich in den vergangenen gut 25 Jahren als Autorin den Ruf einer scharfsichtigen, sanften Pointillistin erschrieben. [...] Die meisten ihrer Bücher handeln von Kleinstadthelden. Es hat also eine schöne Logik, dass die in Berlin lebende Kuckart die Magie und das Verhängnis der Provinz beschwört – im hügeligen Irgendwo zwischen Bielefeld und Kassel. [...] insgesamt herrscht ein fragender, forschender Tonfall vor. Wie die Dokumentaristen der Theatertruppe Rimini Protokoll arbeitet Kuckart mit Laienexperten, und wie Christoph Marthaler lässt sie halb vergessene Lieder anstimmen. Es sind viele lockere Fäden aus Biografieflusen, Musik und Heimeligkeitsansichten von der Fleischereiauslage bis zum getrimmten Vorgartenrasen, die zu einem fließenden Teppich aus klugem Sommertheaterspaß verwoben werden.›

 

Neue Westfälische, 1. August 2017

‹Zur Einführung setzte Albrecht Simons von Bockum Dolffs das Publikum mit wenigen präzisen Worten konzeptionell ins Bild und stimmte es auf die drei künstlerischen Säulen ein, auf die sich der Abend in überzeugender, phasenweise herausragender Weise stützen würde. [...] Ein zeit- und weltmusikalisches Crossover allerfeinster Güte. Da trafen ‹barockisierte›, von englischen und schottischen Traditionals beeinflusste amerikanische Folksongs auf sephardische Wiegen- und Tanzlieder sowie kehlig gesungene hohe Klagen und leidenschaftliche Lobpreisungen, die der Lyrik des Sufismus entsprungen waren. Wunderbar mitzuerleben, wie die aus verschiedenen Ländern stammenden, in Deutschland lebenden Künstler dieses aufregenden Quartetts in der Musik eine gemeinsame dritte Heimat gefunden haben.›

 

Das Stadtgespräch, August 2017

‹Herausforderung und Höhepunkt der 18. Festivalausgabe: Man saß in einer Art literarischem Wartezimmer, wurde in Zustände und Abgründe der ‹Entankerung› gerissen, die früher als manisch-depressiv bezeichnet wurden. Keine leichte Kost und fern jeder bildungsbürgerlichen Erbaulichkeit. [...] Ebenso unerwartet war die Herangehensweise an das Werk: Albrecht Simons von Bockum Dolffs führte ein intensives, empathisches und spannendes Gespräch auf hohem Niveau [...] Ein eindringlicher Austausch und Balanceakt zwischen Verständnis und Neugier, wie man ihn auch in einschlägigen TV-Literatur-Runden gerne erleben würde.›

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juli 2017

‹Helene Grass und Albrecht Simons von Bockum Dolffs, die in diesem Jahr erstmals das Programm verantworten, setzten auf Kontinuität. Auch indem sie Ikonen der zeitgenössischen Architektur, die hier [OWL] eher selten sind, als Stationen aufnehmen. [...] Zwei Fenster in die Welt haben ‹Wege durch das Land› in Herford geöffnet [...]›

 

Meller Kreisblatt, 20. Juli 2017

‹Der Dreiklang des Festes mit Literatur, Musik und Ort kam im historischen Kuhstall voll zur Geltung. Dort erlebte das Publikum an zwei Abenden eine beeindruckende Vielfalt an Uraufführungen, Konzertlesungen und Musiktheater.›

 

Neue Westfälische, 18. Juli 2017

‹Mit Daniel Kehlmann hatten die ‹Wege durch das Land› einen der ganz Großen des deutschen Literaturbetriebs direkt aus New York auf Gut Böckel gelockt. [...] zwei ausgezeichnete Musiker, Damir Bacikin auf der Trompete und Felix Kroll am Akkordeon, waren für die musikalische Umrahmung zuständig.›

 

Westfalen-Blatt, 4. Juli 2017

‹Dass Literatur und Musik nicht immer abstrakt oder hochgeistig sein müssen, um die Hörerschaft zu fesseln, hat sich [bei der Familienlesung] auf Gut Holzhausen wieder einmal eindrücklich gezeigt. Anstatt in intellektuelle Sphären abzudriften, wurde wortwörtlich auf ‹Kinderkram› zurückgegriffen. Auch der später einsetzende Regen konnte die Stimmung auf dem Gut nicht trüben. ‹Selbst draußen unter dem Regenschirm fühlt man sich hier wohl›, meinte auch Hagen Reicherts, der samt Frau und Kind aus Paderborn nach Holzhausen gekommen war. ‹So eine Atmosphäre kann nur die ‹Wege durch das Land›-Reihe kreieren.›

 

Westfalen-Blatt, 27. Juni 2017

‹In gleichermaßen erlesen vornehmen wie doch auch idyllisch ländlichem Rahmen gab es in Schloss und barocker Pfarrkirche Rheder St. Katharina eine der so beliebten Doppel-Veranstaltungen der Reihe ‹Wege durch das Land›. [...] Sie [Carolin Widmann] geht bravourös rau und fast ruppig, teils aber auch betörend sinnlich, fast streichelnd und zitterig scheinbar vorsichtig mit ihrem Instrument um.›

 

Lippische Landeszeitung, 19. Juni 2017

‹Das begeisterte Publikum gab viel Applaus für das kurzweilige und großartige Kulturerlebnis [auf Schloss Wendlinghausen], das alle Sinne ansprach.›

 

Westfalen-Blatt, 19. Juni 2017

‹Wenn er [Claus Boesser-Ferrari. ] spielt scheinen die Zuschauer den Atem anzuhalten, um keinen Ton zu verpassen. Unter seinen Händen wird die achtsaitige Gitarre zu einem Klangkörper.›

 

Neue Westfälische, 17./18. Juni 2017

‹Nach dieser gemeinsamen Einführung ging es in die jeweiligen Autorenlesungen in die verschiedenen Räume des prächtigen Guts, und wer wollte konnte sich auch in den Beichtstuhl begeben. Dort wartete ein Lyriker und las nur für ihn persönlich. Ein exklusives Erlebnis, wie die ganze Veranstaltung.›

 

Westfalen-Blatt, 7. Juni 2017

‹Während Raabes Kinder mit dem Fährmann Klaus übersetzten, reisten die 150 Gäste des Literatur- und Musikfestivals dann mit einem Flotte-Weser-Schiff nach Fürstenberg. Es sind diese besonderen Arrangements, die seit Jahren die Zuschauer des Festivals ansprechen und betören.›

 

Westfalen-Blatt, 6. Juni 2017

‹‚Von Heimat Erzählen’ will das Musik- und Literaturfest ‹Wege durch das Land›. Bei den zwei ausverkauften Veranstaltungen in der Rossmühle Oberbauerschaft ist das am Wochenende sehr überzeugend gelungen. [...[ Durch den Auftritt des Lisa-Bassenge-Trios wurde die nachhaltig beeindruckende Literatur-Veranstaltung auch zu einem musikalischen Fest.›

 

Neue Westfälische 27./28. Mai 2017

‹Eindrucksvoll und wortgewandt präsentierte die in Berlin lebende österreichische Schriftstellerin Eva Menasse ihre Antwort auf die Frage, was Heimat bedeutet. [...] Das Ensemble ‹Franui Musibanda› sorgte überdies für virtuos-musikalische Untermalung.›

 

WDR 5, Scala, 26. Mai 2017

‹Den Kuratoren des Festivals ‹Wege durch das Land› geht es darum an Orten wie diesen [Segelflugplatz Oerlinghausen], die Menschen in Ostwestfalen über den Begriff Heimaten nachdenken zu lassen.›

 

Festival Magazin 2017

‹Seit dem Jahr 2000 findet das Literatur- und Musikfest ‹Wege durch das Land› in Ostwestfalen-Lippe statt und entdeckt die abwechslungsreiche Landschaft zwischen Weser, Teutoburger Wald und den Mindener Mooren durch Lesungen und Konzerte neu. Wege durch das Land – der Titel ist wörtlich zu nehmen. Woche für Woche zieht das Festival mit einem Tross aus Büchern, Musikinstrumenten und begeistertem Publikum im Gefolge durch die ostwestfälische Landschaft.›

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. April 2017

‹Die Entdeckerlust, die Erkundungsfreude, die Exklusivität, daran hat sich nichts geändert.›

 

Westfalenspiegel, Nr. 2-2017

‹Der ‹Dreiklang› der Protagonisten von ‹Wege durch das Land› fasziniert Helene Grass: ‹Der Ort als lokaler Bezug wird nach Wurzeln befragt und darauf findet man Musik und Literatur. Die Künstler bringen Impulse von außen und wir laden sie zu bedeutsamen Orten nach Ostwestfalen-Lippe ein, das ist das ganze Besondere!› Und für die Besucher sei so eine Veranstaltung ‹wie ein Kurzurlaub vom Alltag›, zu dem auch der Genuss der Umgebung und der Begegnungen gehöre.›

 

Neue Westfälische, 1./2. April 2017

‹Auf die Enthusiasten

Die künstlerische Leitung des Literaturfestivals ‹Wege durch das Land› um Helene Grass und Albrecht Simons von Bockum Dolffs ist zu loben. Das Team hat [...] ein starkes Programm für die 18. Ausgabe vorgelegt. [...] Acht neue Veranstaltungsorte, darunter die Kunsthalle Bielefeld und das Marta in Herford, neue Kooperationen zum Beispiel mit der Literarischen Gesellschaft Bielefeld, dem NDR-Radio Kultur und dem Weserrenaissance-Museum, das neue Format ‹Rede an die Musik›, die weitere Einbeziehung regionaler Akteure, die Ausweitung der günstigen Studenten-, Schüler- und Azubikarte auf mehr Veranstaltungen und erste Ausflüge in die Popkultur sind Belege für eine Weiterentwicklung und Öffnung auch in Richtung eines jüngeren Publikums.

Auch mit dem Motto ‹Von Heimat erzählen› liegen die Macher richtig. Und dass es ihnen gelungen ist, weiterhin große Namen in die Region zu holen, wie zum Beispiel den Autor Daniel Kehlmann, und den illustren Sponsorenkreis auszuweiten, spricht für die ungebrochene Strahlkraft von WddL.›

 

Die Glocke, 1. April 2017

‹Helene Grass und Albrecht Simons von Bockum Dolffs haben es geschafft. Die erst seit dem Herbst in Detmold tätige künstlerische Doppelspitze hat dem international bekannten, im vergangenen Jahr aber nach finanziellen Schwierigkeiten schon totgeglaubten Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land› neues Leben eingehaucht.›

 

dpa, 31. März 2017

‹Die Veranstaltungen finden in historischen Gutshöfen, Burgen und Schlössern statt und beeindrucken durch das außergewöhnliche Ambiente an diesen Orten. Erstmals sind auch Gastgeber wie die Kunsthalle Bielefeld und das Museum Marta in Herford dabei. Neue Akzente setzten regionale Protagonisten wie das Detmolder Kammerorchester sowie Musiker der Hochschule für Musik Detmold.›

Besucherstimmen

‹Ich darf nicht versäumen, mich bei Ihnen […] für die geniale Konzeption, den grandiosen Ulrich Noethen lesen und diese Lesung durch einen phantastischen Chor unterbrechen und tragen zu lassen, zu bedanken. Die Variationsbreite, Experimentierfreude, Klangfülle und offensichtliche Freude am Singen waren bezaubernd. Ich habe in diesem Jahr mehrere Veranstaltungen von ‹Wege-durch-das-Land› besucht, wie zuvor in den vergangenen Jahren seit Beginn dieser genialen Programm-Idee: Ich freue mich über den gelungenen Neu-Anfang, mit einer spürbaren Dynamik und Experimentierfreude, und ich beglückwünsche Ihr Team und uns dazu.›

Hartmut Krauß, Besucher

 

‹Die Lesungen und die Musik am Samstag in Rheder waren wieder ein absolutes Highlight. Was für ein Luxus solche kulturellen Ereignisse auf höchstem Niveau  in OWL geboten zu bekommen. Also noch einen Dank an alle Akteure von ‹Wege durch das Land› für ihre beeindruckende Arbeit.›

Werner Holtmann, Besucher

 

‹Seit vielen Jahren nehme ich an Ihrem Festival teil; und ich bin immer begeistert, wie viel Neues Sie Ihren Zuhörern eröffnen.

WDDL bedeutet für mich, wenn auch etwas plakativ:

Literatur hören – die ich sonst niemals kennenlernen würde,

Musik kennenlernen – die ich wahrscheinlich (freiwillig) nie hören würde,

Orte entdecken  - die ich allein nicht finden würde.›

Franz-Josef Hegge, Besucher