Birgit Minichmayr

Birgit Minichmayr studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Hier zählte u. a. Klaus Maria Brandauer zu ihren einflussreichsten Lehrern und wichtigsten Mentoren. 1998 debütierte sie am Wiener Burgtheater. Sie spielte u. a. in Inszenierungen wie ‹Der Reigen› (1999), ‹Der Färber und sein Zwillingsbruder› (2000), ‹Der Zerrissene› (2001), ‹Frühlingserwachen› (2001), ‹Anatol› (2002), ‹Hamlet› (2002), ‹Das goldene Vließ› (2004), ‹Macbeth› (2008) oder ‹Helena› (2010). Nach einer Castorf-Produktion bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen wechselte sie 2004 zu Castorf an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, um 2007 nach Wien zurückzukehren. In Berlin wirkte sie in Produktionen wie ‹Gier nach Gold› (2004), ‹Meine Schneekönigin› (2004), ‹Iwanow› (2005) oder ‹Schuld und Sühne› (2005) mit. Seit 2010 ist sie an der Seite von Nicolas Ofczarek die Buhlschaft im ‹Jedermann› bei den Salzburger Festspielen. Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin, u. a. mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis und dem Nestroy-Theaterpreis, ist auch in zahlreichen Filmen zu sehen, darunter ‹Taking sides› (2001), ‹Das Parfum› (2006), ‹Alle anderen› (2009), ‹Der Knochenmann› (2009) und ‹Das weiße Band› (2009). Birgit Minichmayr arbeitet mit Regisseuren wie Frank Castorf, Klaus Maria Brandauer, Dimiter Gotscheff, René Pollesch, Stephan Kimmig, Luc Bondy und Martin Kušej zusammen. Seit 2011 spielt sie am Residenztheater München, dort sah man sie in ‹Kasimir und Karoline› (2011), ‹Hedda Gabler› (2012), ‹Das Interview› (2013) und ‹Der Weibsteufel› (2013).

Veranstaltungen

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