Marcus Braun

Der Autor Marcus Braun studierte Germanistik und Philosophie in Mainz und Berlin. 1999 erschien sein erster Roman ‹Delhi›, es folgten verschiedene Publikationen und Theaterstücke darunter ‹Neues vom Untergang des Abendlandes› (1993), ‹Väter Söhne Geister› (2000) und ‹Lernbericht› (2001), welches auch als Hörspiel produziert wurde. Seine letzte Veröffentlichung vor längerer Pause, der Roman ‹Armor›, erschien 2007. Seine Bücher beschäftigen sich mit dem, was Erfahrungen anrichten können, wie Erinnerung und Erleben sich beeinflussen. 2017 erschien sein fünfter Roman ‹Der letzte Buddha› - ein minimalistisch-meditativ erzählter Thriller über tibetanisch-chinesische Machtgefüge und den verschwundenen elften Panchen Lama. Der Tagesspiegel nennt Marcus Braun einen ‹Sprachartist[en]›, einen ‹Virtuosen des Aussparens, der [...] unterströmt von ikonische Lakonik [erzählt]›. Braun wurde 1997 mit dem Literaturförderpreis Joseph Breitbach ausgezeichnet, zudem war er 1999 Gast der Prosawerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin und 2004 als Fellow der Santa Maddalena Foundation in Italien. 

Veranstaltungen

Rittergut Meinbrexen − 2. Juni 2018