Matthias Habich

Matthias Habich besuchte die Staatliche Hochschule für Musik und Drama in Hamburg. Er gastierte an zahlreichen Theaterhäusern, darunter das Schauspielhaus Zürich, Münchner Kammerspiele, Sophiensaele Berlin sowie das Burgtheater Wien. Berühmt wurde er 1973 durch seine Rolle in ‹Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck›, sein Kinodebüt gab er 1976 in Schlöndorffs ‹Der Fangschuß›. Matthias Habich war vier Jahre Mitglied des Theaterensembles von Peter Brooks in Paris und spielte unter seiner Regie im indischen Epos ‹ Mahabharata›. Er war in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen wie ‹Jenseits der Stille› (1996), ‹Klemperer – Ein Leben in Deutschland› (1999), ‹Nirgendwo in Afrika› (2001), ‹Der Untergang› (2004), ‹Der Vorleser› (2008), ‹Die abhandene Welt› (2015) und zuletzt in ‹Matthiesens Töchter› (2016) zu sehen. Er arbeitete mit Regisseuren wie Caroline Link, Margarethe von Trotta, Oliver Hirschbiegel, Roland Suso Richter, Stephen Daldry und Joseph Vilsmaier. Gleich zweimal erhielt Matthias Habich, der ‹Prophet des inneren Aufruhrs› (FAZ), den Adolf-Grimme-Preis, weitere Auszeichnungen sind der Deutsche Fernsehpreis und der Deutsche Filmpreis. 2009 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. In diesem Jahr ist Matthias Habich in ‹Berlin Syndrome› unter der Regie von Cate Shortland zu erleben.

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Gut Langert − 6. Juli 2018

ZUSATZ: Gut Langert − 7. Juli 2018