Oswald Egger

Der Lyriker Oswald Egger wurde 1963 in Lana/Südtirol geboren. Er studierte Literatur und Philosophie und machte seinen Universitätsabschluss mit einer Poetik des Hermetischen unter dem Titel ‹Wort für Wort›. Er war Herausgeber der Zeitschriften ‹Der Prokurist› und ‹per procura› und veranstaltete die ‹Kulturtage Lana›. Seit 2003 gibt er die Schriften- und Vortragsreihe ‹Das Böhmische Dorf› heraus. Oswald Egger gilt als einer der wortgewandtesten zeitgenössischen Dichter, seine Lyrik wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen der Band ‹Val di non› (2017), die poetologische Untersuchung ‹Harlekinsmäntel und andere Bewandtnisse› (2017), ‹Gnomen & Amben›  (2015), ‹Euer Lenz› (2013) und ‹Die ganze Zeit› (2010). Für sein Werk wurde er u. a. mit dem Georg-Trakl-Preis für Lyrik (2017), dem ‹outstanding artist award für Literatur› (2014), dem Karl-Sczuka-Preis (2013 und 2010), dem Oskar Pastior-Preis (2010) sowie dem Peter Huchel-Preis (2007) ausgezeichnet. 2014 erhielt er außerdem das Stipendium der Villa Massimo in Rom. Seit 2011 ist er Inhaber der neu geschaffenen Professur ‹Sprache und Gestalt› an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Oswald Egger lebt auf der Raketenstation Hombroich bei Neuss im Rheinland. 

 

Veranstaltungen

Schloss Wehrden - Lyriksession − 31. Mai 2018