Pressemitteilungen

9. Mai 2019: Theaterpremiere auf Schloss Wendlinghausen

Auch bei der 20. Auflage des bekannten Literatur- und Musikfestes ‹Wege durch das Land› ist Schloss Wendlinghausen in Dörentrup wieder dabei. Mit Judith Kuckarts Theaterprojekt ‹Jagd auf Tilla Fuchs› kommt am 8. Juni ein außergewöhnliches Projekt, das atmosphärisch und historisch ideal nach Schloss Wendlinghausen passt, zur Uraufführung. Für die Veranstaltung gibt es noch einige Karten.

Das Renaissanceschloss Wendlinghausen ist nicht nur ein Stammsitz von ‹Wege durch das Land›, sondern auch ein bekanntes Wahrzeichen der Region. Der alte Baumbestand des zum Schloss gehörenden Parks und die verschlungenen Wege laden seit jeher zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Auf einem solchen Waldspaziergang nimmt auch die Geschichte ihren Anfang, die die Autorin und Regisseurin Judith Kuckart mit ihrem neuesten Theaterstück ‹Jagd auf Tilla Fuchs› erzählt: Ein Paar kommt in die Nähe einer Jagdgesellschaft. Während der Mann noch versucht, seiner Frau die Schönheiten dieses besonderen Sports nahezubringen, verwandelt sie sich, von der Hetzjagd zu Tode erschreckt, hinter seinem Rücken in einen Fuchs. Als der Mann sich umdreht, ist auch er erschrocken, aber nicht zu Tode und auch nur kurz. Sogleich erkennt er seine Frau und trägt sie nach Hause in sein Schloss. Dort angekommen, nehmen die Haushunde Witterung auf. ‹Sie jappen, sie klaffen nach der Beute, Schaumflocken sprühn aus Nas‘ und Mund› (Annette von Droste-Hülshoff). Der Mann erschießt die Hunde, entlässt die Angestellten und verspricht seiner Fuchsfrau ewige Treue. Ist sie aber noch ein Mensch – und hat sie eine Seele? Aber ja, sagt ihr Ehemann und führt als Garantie sein eigenes, unbeugsames Gefühl an. ‹So sehr du dich auch verändert haben magst, meine Liebe verändert sich nicht.›

Judith Kuckart erschafft gemeinsam mit der italienischen Pianistin und Tänzerin Annalisa Derossi, den Schauspielerinnen Claudia Spörri und Emilia de Fries sowie dem Schauspieler Markus Seuß einen Theaterabend mit Motiven von David Garnett und Annette von Droste-Hülshoff. Annalisa Derossi entwickelt während der Proben zudem eine bühnenmusikalische Untermalung für den Abend.

Karten sind noch für 18 bzw. 35 Euro erhältlich und können bei ‹Wege durch das Land› telefonisch unter 05231-30 80 210 oder online unter www.wege-durch-das-land.de erworben werden. Die Veranstaltung wird durch das Unternehmen Phoenix Contact unterstützt und findet in Kooperation mit der Kunststiftung NRW und der intermedialen Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe ‹Mit Droste im Glashaus› statt.

Wege durch das Land gGmbH

Hornsche Straße 38
32756 Detmold
Telefon: 0 52 31-30 80 20
E-Mail: info@wege-durch-das-land.de
Homepage: www.wege-durch-das-land.de

Künstlerische Leitung: Helene Grass und Albrecht Simons von Bockum Dolffs
Geschäftsführer: Frank Schäfer
Pressekontakt: Sarah Bloch | 0 52 31-30 80 20 | bloch(at)wege-durch-das-land.de

26. April 2019: Rufus Beck liest im Landestheater Detmold

Am 1. Juni ist Rufus Beck, dessen Stimme bis heute für viele Kinder und Erwachsene mit Harry Potter verbunden ist, im Rahmen von ‹Wege durch das Land› im Landestheater Detmold zu erleben. Begleitet von den Pianistinnen Anna und Ines Walachowski performt er William Shakespeares ‹Ein Sommernachtstraum› als Einpersonen-Theatererlebnis. Für den heiter-fantasievollen Theaterabend, in dessen Rahmen auch der Autor Michael Kumpfmüller liest, gibt es noch Restkarten.

Mal jagt Rufus Beck seine Stimme über mehrere Oktaven, dann erstickt er sie atemlos und kurz darauf springt er von einem Dialekt zum nächsten. Wer den Schauspieler lesen hört, erlebt eine echte Performance. In ‹Ein Sommernachtstraum› schlüpft er in die verschiedenen fantastischen Figuren Shakespeares und spielt Zettel, Oberon, Titania und die Liebenden Hermia, Helena, Lysander, Demetrius und viele mehr. Die Schwestern Anna und Ines Walachowski spielen dazu vierhändig auf dem Klavier die gleichnamige Schauspielmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy. Bereits 1826 hatte der Komponist seiner Schwester von seinen Plänen, einen ‹midsummernight’s dream zu träumen›, geschrieben. Schließlich vollendete er 1843 im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV seine berühmte Schauspielmusik. Der literarisch-musikalische Abend besticht durch seine Mischung aus klassischer Musik und Neuinterpretation der Texte.

Im ersten Veranstaltungsteil liest der Autor Michael Kumpfmüller aus seinem Reiseroman ‹Tage mit Ora› – einer Studie über die Kraft des Augenblicks. In ihm fahren eine Frau und ein Mann die amerikanische Westküste entlang. Die Beiden kennen sich kaum, fühlen sich aber zueinander hingezogen und wollen ergründen, ob etwas aus ihnen werden kann. Auf ihrem Roadtrip folgen sie Oras Lieblingssong ‹June on the West Coast› der Indie-Rockband Bright Eyes, der sie durch ein gespaltenes Land führen wird, das sich nach alter Größe sehnt. Mit wunderbarer Leichtigkeit und zärtlichem Humor schildert Michael Kumpfmüller, wie sich die Protagonisten in fremder Umgebung Schritt für Schritt aufeinander einlassen.

Restkarten sind noch für 15 Euro erhältlich und können bei ‹Wege durch das Land› telefonisch unter 05231-30 80 210 oder online unter www.wege-durch-das-land.de erworben werden. Die Veranstaltung wird durch die Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt unterstützt.


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25. April 2019: ‹Wege durch das Land› feiert Eröffnung im Theater im Park

Am 10. Mai feiert das Literatur- und Musikfest ‹Wege durch das Land› seine Eröffnung im Theater im Park in Bad Oeynhausen. Traditionell beginnt das Festival mit der ‹Rede an die Sprache› – in diesem Jahr verfasst vom preisgekrönten Schriftsteller Clemens Meyer – und zwei aus Film und Fernsehen bekannte Gesichter stehen im zweiten Veranstaltungsteil auf der Bühne: Anneke Kim Sarnau und Fabian Busch lesen aus Inge Müllers Hörspiel ‹Die Weiberbrigade›. Im Konzert schlägt die Flötistin Dorothee Oberlinger gemeinsam mit dem Orchester l’arte del mondo den Bogen von Barockmusik zu zeitgenössischen Werken. Für den diesjährigen Auftakt gibt es noch einige Restkarten.

2019 liegt ein programmatischer Schwerpunkt des Festivals auf der Literatur der DDR. Der in Halle (Saale) geborene und in Leipzig lebende Schriftsteller Clemens Meyer ist Spezialist für die Geschichte(n) der Nachwendezeit. Seine Werke beschreiben Hoffnungen und Sehnsüchte der vom Westen ‹befreiten› Ostdeutschen. Meyers Figuren dabei zu begleiten, wie sie im Rausch der neuen Freiheit Großes erträumen und dann doch mit Nichts dastehen, bricht bisweilen das Herz und erklärt wie nebenbei die politische Wetterlage des Jahres 2019. Seine Rede ‹Zehn Versuche über meine Sprache› ist ein ungewöhnlicher Einblick in die Gedankenwelt des Sprachkünstlers.
Die Themen DDR und Aufbruch thematisiert auch Inge Müllers Hörspiel ‹Die Weiberbrigade›. Anneke Kim Sarnau, im ‹Polizeiruf 110› eine der beliebtesten TV-Ermittlerinnen und mit zwei Grimme-Preisen ausgezeichnet, und Fabian Busch, bekannt u. a. aus der Komödie ‹Er ist wieder da›, bringen die Komödie gemeinsam auf die Bühne. Ihre Lesung folgt einer Brigadistin, die es von der Küchenhilfe zur Schlosserin gebracht hat und ähnliche Entwicklungsmöglichkeiten nun auch für ihre Kolleginnen fordert. Allerdings muss sie erleben, dass es mit der Emanzipation im Alltag doch nicht so weit her ist, wie es das offizielle Bild der DDR verkündete.
Im Konzert sind die Star-Blockflötistin Dorothee Oberlinger und das Ensemble l‘arte del mondo zu erleben. ‹Barocke Spielfreuden› und einen ‹schier unerschöpflichen Atem› attestiert SpiegelOnline der ECHO-Preisträgerin. In ihrer intensiven und mitreißenden Beschäftigung mit der Barockmusik bezieht sie wie selbstverständlich auch zeitgenössische Werke ein. ‹Man muss›, ist die Musikerin überzeugt, ‹die Musik ja immer spielen, als wenn sie gerade aus der Feder gekommen ist›. Gemeinsam mit dem Orchester l’arte del mondo, das sich in der Tradition der so genannten Alten Musik auf historischen Instrumenten sieht, spielt sie Werke von u. a. Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Luciano Berio.

Restkarten sind noch für 55 bzw. 40 € erhältlich und können bei ‹Wege durch das Land› telefonisch unter 05231-30 80 210 oder online unter www.wege-durch-das-land.de erworben werden.
Die Veranstaltung wird durch den Mühlenkreis Minden-Lübbecke, das Staatsbad Bad Oeynhausen, die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford und das Unternehmen WAGO unterstützt.

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12. April 2019: Zusatzveranstaltung im Forum Jacob Pins

In seiner 20. Saison ist das renommierte und beliebte Literatur- und Musikfest ‹Wege durch das Land› am 30. Mai erstmalig auch im Forum Jacob Pins in Höxter zu Gast. Künstlerinnen und Künstler aus fünf Nationen – u. a. die mit dem Bambi und dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Schauspielerin Alina Levshin – wandeln den Historischen Saal zur Bühne und spüren in Lesungen und Konzerten den Folgen der israelischen Staatsgründung nach. Das Interesse an der Matinee ‹Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen›, war so groß, dass am 30. Mai um 18.00 Uhr eine inhaltsgleiche Zusatzveranstaltung eingerichtet wurde, für die es noch Karten gibt.

Das Forum Jacob Pins im historischen Adelshof Heisterman von Ziehlberg ist Ausstellungsort und erinnert an den 1917 in Höxter geborenen, jüdischen Maler Jacob Pins. 1936 emigrierte dieser aufgrund der nationalsozialistischen Judenverfolgung nach Palästina und wurde dort 1948 Zeuge der israelischen Staatsgründung. In ihrer Fiktion ‹Herzl relo@ded – Kein Märchen› erhalten Doron Rabinovici, in Tel Aviv geborener und in Wien lebender Autor und Historiker, und Natan Sznaider, in Deutschland geboren und in Tel Aviv Soziologie lehrend, E-Mails von niemand Geringerem als Theodor Herzl. Ohne die Vorarbeit Herzls wäre die Proklamation des Staates Israel kaum möglich gewesen. Die beiden Autoren lesen aus ihrem Trialog über Judentum, israelische Gegenwart und jüdische Diaspora und erörtern, was aus Herzls Vision geworden ist.
Während die israelische Unabhängigkeitserklärung für das jüdische Volk die Erfüllung eines Traums war, glich der Tag für die dort lebende arabische Bevölkerung einer Katastrophe. Alina Levshin liest aus Sayed Kashuas mutigem und hellsichtigem Buch ‹Tanzende Araber›. Der israelische Schriftsteller palästinensischer Herkunft, schildert einen unauflösbaren Konflikt der Identitätsfindung: Aufgewachsen mit der Legende seines 1948 ums Leben gekommenen Großvaters findet sein Erzähler weder in der palästinensischen noch in der israelischen Welt eine innere Heimat.
Wie es klingt, wenn Klezmer, Jazz und Arabische Musik aufeinandertreffen, ist dann im Konzertprogramm ‹Begegnungen, pegischot, talaqi› zu hören. Jiddische Lieder und Klezmer – performt von der aus Riga stammenden Sängerin Sasha Lurje – werden mit jazzigen Bassklängen von David Hagen und Melodien aus dem Mahgreb in der Interpretation des marokkanischen Oudspielers Alaa Zouiten arrangiert. Im virtuosen Zusammenspiel entstehen außergewöhnliche Klangbilder aus Eigenkompositionen und traditionellen Stücken – Begegnungen, in denen Altes auflebt und Neues entsteht.

Karten für die Veranstaltung kosten 55 Euro (Studentenkarte 15 Euro) und können bei ‹Wege durch das Land› telefonisch unter 05231-30 80 210 oder online unter www.wege-durch-das-land.de erworben werden.


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12. April 2019: Zusätzliche Karten für ‹Wege durch das Land›

Das Literatur- und Musikfest ‹Wege durch das Land› blickt erneut auf einen überaus erfolgreichen Start des Kartenvorverkaufs zurück. Das große Besucherinteresse führte dazu, dass die ersten Veranstaltungen bereits nach wenigen Minuten ausverkauft waren; in den ersten drei Wochen wurden rund 8.300 Karten verkauft. Um der anhaltenden Nachfrage gerecht zu werden, wurden die Kartenkontingente an einer ­Reihe von Veranstaltungsorten aufgestockt und eine Zusatzveranstaltung konnte eingerichtet werden. Insgesamt stehen nun etwa 9.300 Karten für die 20. Saison des Literatur- und Musikfestes, das sich in diesem Jahr dem Thema ‹Aufbruch!› widmet, zur Verfügung.

Karten gibt es wieder für Carolin Widmanns ‹Rede an die Musik› auf Gut Böckel am 19. Mai. Unter dem Titel ‹Musik ist mein Leben, mein Leben ist Musik› gibt die Ausnahmeviolinistin Einblick in ihr Schaffen und zeichnet ein sehr persönliches Bild ihres Musikverständnisses. Das preisgekrönte Signum Quartett ist mit Werken von Erkki-Sven Tüür, Leoš Janáček sowie Franz Schubert zu erleben und Peter Stamm stellt seinen Roman ‹Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt› vor, für den er 2018 den Schweizer Buchpreis erhielt.
Erweitert werden konnte zudem das Platzangebot für die Veranstaltung im Jeanslager der Ahlers AG. Am 25. Mai liest der aus den ‹Fack ju Göhte›-Filmen bekannte Schauspieler Max von der Groeben passend zum Ort aus Ulrich Plenzdorfs Roman ‹Die neuen Leiden des jungen W.› – einer der bekanntesten Texte der sogenannten ‹Jeansprosa›. Der 1994 geborene Autor Lukas Rietzschel ist dazu mit Auszügen aus seinem Debütroman ‹Mit der Faust in die Welt schlagen› zu hören, dem ‹Ost-Roman des Moments›, wie es in der Kritik heißt, und mit FlowinImmO tritt zum ersten Mal ein Hip-Hopper und Freestyler bei ‹Wege durch das Land› auf.
Die Matinee im Forum Jacob Pins in Höxter kann nach Rücksprache mit allen Beteiligten am 30. Mai um 18.00 Uhr wiederholt werden. Doron Rabinovici und Natan Sznaider lesen dann ein zweites Mal aus ihrer Fiktion ‹Herzl relo@ded›, einem Trialog über Judentum, israelische Gegenwart und jüdische Diaspora, und die Schauspielerin Alina Levshin leiht den Protagonisten aus Sayed Kashuas Roman ‹Tanzende Araber› ihre Stimme. Wie es klingt, wenn Klezmer, Jazz und Arabische Musik aufeinandertreffen, ist im Konzertprogramm von Sasha Lurje, David Hagen und Alaa Zouiten zu hören.

Für einige Veranstaltungen gibt es darüber hinaus noch Restkarten, darunter die Festivaleröffnung am 10. Mai im Theater im Park in Bad Oeynhausen (u. a. mit Clemens Meyer und Dorothee Oberlinger), Landestheater Detmold am 1. Juni (u. a. mit Rufus Beck), Schloss Wendlinghausen am 8. Juni, Stift Fischbeck am 15. und 16. Juni (Hörplätze), Rudolf-Oetker-Halle am 22. Juni (u. a. mit Dietmar Bär, Arabella Steinbacher und den Bielefelder Philharmonikern) und Landschaftspflegehof Ramsbrock am 20. Juli. Für alle anderen Veranstaltungen lohnt sich ein Eintrag auf der Warteliste.


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22. März 2019: Aufbruch!

20. Literatur- und Musikfest ‹Wege durch das Land› in Ostwestfalen-Lippe

10. Mai - 28. Juli 2019

‹Aufbruch!› – diesem Thema widmet sich das 20. Literatur- und Musikfest ‹Wege durch das Land›, dessen Kartenverkauf am Sonntag, 24. März startet. Vom 10. Mai bis zum 28. Juli 2019 zieht das Festival erneut mit 27 Veranstaltungen durch Ostwestfalen-Lippe und unternimmt zwei Ausflüge ins angrenzende Niedersachsen. Historische Wegmarkierungen wie die Anfangszeit der Weimarer Republik, die Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 und der Fall der Mauer 1989 haben ebenso wie Aufbrüche in der Kunst Eingang in das diesjährige Programm gefunden. Ein programmatischer Schwerpunkt liegt auf der Literatur der DDR, für deren Künstlerinnen und Künstler es oft kaum möglich war, Politik von der Kunstproduktion zu trennen. Von ganz wörtlichen Aufbrüchen erzählen hingegen vier Reiseberichte durch OWL aus den vergangenen 200 Jahren und für das Festival neue Stilrichtungen erkundet ‹Wege durch das Land› in der Musik – zum ersten Mal sind Elektro und Hip-Hop vertreten.
Wofür lohnt es sich, aufzubrechen? Über welche Utopien sollte man nachdenken? Welche Rolle kann die Kunst dabei spielen? Und welche Aufbruchsbewegungen wurden durch Künstlerinnen und Künstler angeregt und formuliert? Helene Grass und Albrecht Simons von Bockum Dolffs, die das Festival im dritten Jahr leiten, haben sich mit ihrem Programm das Ziel gesetzt, den gesellschaftlichen Rückschritten unserer Zeit Aufbrüche in der Literatur und Musik entgegenzusetzen.

Das diesjährige Programm zeichnet sich durch spannende und kreative Konzepte mit Uraufführungen, Eigenproduktionen und Auftragsarbeiten – u. a. an Judith Kuckart und Isabelle Lehn – aus. Insgesamt sollen fünf Eigenpublikationen herausgegeben werden. In zahlreichen Veranstaltungen stehen Wort und Ton nicht länger nur gleichberechtigt nebeneinander, sondern werden verknüpft und in Bezug gesetzt. Eröffnet wird ‹Wege durch das Land› am 10. Mai im Theater in Park in Bad Oeynhausen traditionell mit der ‹Rede an die Sprache›. In diesem Jahr wird sie von Clemens Meyer verfasst, dessen Romane und Erzählungen Zeugnisse einer großen Menschenbeschreibungskunst sind. Der ‹Wege durch das Land› inhärente Dreiklang aus Ort, Literatur und Musik wird auch durch Carolin Widmanns ‹Rede an die Musik› auf Gut Böckel und Enrique Sobejanos ‹Rede an die Architektur› in der Bielefelder Kunsthalle fortgeführt. An ein jüngeres Publikum richten sich sowohl die Familienveranstaltungen in der Werburg Spenge und auf Gut Holthausen als auch der der Jeans-Prosa gewidmete Abend bei der Ahlers AG. Mit FlowinImmO ist hier zum ersten Mal auch ein Hip-Hopper und Freestyler zu Gast. Seinen Abschluss feiert das Festival mit einem dreitägigen Finale auf Gut Holzhausen. Vom 26. bis 28. Juli verwandelt Ulrich Noethen, ‹Schauspieler in Residence› 2019, den ehemaligen Schafstall solistisch und gemeinsam mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern zur Bühne.

Insgesamt treten in diesem Jahr 273 Künstlerinnen und Künstler aus 32 Nationen auf: Die zeitgenössische Literatur ist mit prominenten Autorinnen und Autoren wie Marica Bordrožić, Clemens Meyer und Volker Kutscher vertreten. Herausragende Schauspielerinnen und Schauspieler, darunter Esther Schweins, Eva Mattes und Dietmar Bär, gehören ebenso zu den Gästen wie bekannte Musikerinnen und Musiker, die die große Bandbreite zwischen E- und U-Musik zeigen – unter ihnen Dorothee Oberlinger, Gisbert zu Knyphausen und Arabella Steinbacher. Schauplätze der Veranstaltungen sind wieder Schlösser und Museen, Gutshöfe, Industriehallen und eine Reithalle. Zum ersten Mal öffnen das LWL-Preußenmuseum und die Domschule Minden, das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, das Forum Jacob Pins, das Internat Solling, der Landschaftspflegehof Ramsbrock sowie die Unternehmen Ahlers AG und Leonardo ihre Türen für ‹Wege durch das Land›. Junge Menschen können in diesem Jahr mit der Studentenkarte alle Veranstaltungen für 15 Euro besuchen und in der Facebook-Gruppe ‹Quartett statt Duett› besteht die Möglichkeit, sich selbstständig zu Fahrgemeinschaften zusammenzuschließen. Neue Kooperationen wie die mit dem Kulturamt der Stadt Paderborn oder der Stiftung Dr. Dagmar Nowitzki für Kunst und Kultur sind entstanden und bewährte Zusammenarbeiten wie die mit der Hochschule für Musik in Detmold werden fortgeführt.

Das diesjährige Programm wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW sowie durch die jährlichen Beiträge der neun Gesellschafter gefördert und durch zahlreiche Stiftungen, Sponsorinnen und Sponsoren sowie Spenderinnen und Spender unterstützt.

Kartenbestellung ab Sonntag, 24. März 2019 um 10.00 Uhr unter www.wege-durch-das-land.de sowie telefonisch unter 05231-30 80 210.
Eintrittspreise zwischen 15 und 55 €

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15. März 2019: Kreis Herford wird neuer Gesellschafter der Wege durch das Land gGmbH

Seit diesem Jahr hat die Wege durch das Land gGmbH mit dem Kreis Herford einen neuen Gesellschafter. Am 14. Dezember 2018 beschloss der Herforder Kreistag den Beitritt zur Gesellschaft, die alljährlich das renommierte und von Publikum und Kunstschaffenden geschätzte Festival ‹Wege durch das Land› durchführt. Bereits im Vorfeld fanden intensive und produktive Gespräche zwischen Frank Schäfer (Geschäftsführer der Wege durch das Land gGmbH), Klaus Schumacher (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung), Helene Grass (Künstlerische Leiterin), Albrecht Simons von Bockum Dollfs (Leitender Dramaturg) und Jürgen Müller (Landrat des Kreises Herford) statt. „Es ist unser Bestreben, ‹Wege durch das Land› zu einem Projekt der gesamten Region zu machen – ganz OWL für erstklassige Kultur“, äußerten sich Frank Schäfer und Klaus Schumacher erfreut. „Insbesondere im Bereich der Kultur zeigt sich, dass der Nutzen für Teilregionen oder einzelne Städte größer ist, wenn Projekte und Vorhaben gemeinsam umgesetzt und getragen werden“, ist sich auch Jürgen Müller sicher.


Als neuer Gesellschafter erwirbt der Kreis Herford einen Geschäftsanteil in Höhe von 11.000 Euro. Die formale Zustimmung zum Beitritt des Kreises Herford durch die anderen acht Gesellschafter soll in der nächsten Gesellschafterversammlung am. 2. Juli 2019 erfolgen. Mit dem Beitritt des Kreises Herford verfügen dann alle Gesellschafter über einen gleichgroßen Geschäftsanteil. Die Wege durch das Land gGmbH wurde im November 2009 vom Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe in Detmold e. V., den Kreisen Gütersloh, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn, dem Landesverband Lippe sowie der Stadt Bielefeld gegründet. Die gemeinnützige Gesellschaft führt das im Jahr 2000 vom Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe in Detmold e. V. gegründete Literatur- und Musikfest ‹Wege durch das Land› fort und entwickelt es stetig weiter.


2019 widmet sich ‹Wege durch das Land› dem Thema ‹Aufbruch!› und führt vom 10. Mai bis zum 28. Juli 2019 erneut an außergewöhnliche Orte in Ostwestfalen-Lippe. Das Programm des 20. Literatur- und Musikfestes wird in wenigen Tagen veröffentlicht, der Kartenverkauf beginnt am Sonntag, 24. März 2019, um 10.00 Uhr. Aufgrund der großen Kartennachfrage empfiehlt es sich, Tickets zeitnah zu erwerben. Das Eröffnungswochenende von ‹Wege durch das Land› findet in diesem Jahr vom 10. bis 12. Mai im Kreis Minden-Lübbecke statt.

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