Angela Winkler

Das erste Engagement der Schauspielerin Angela Winkler führte sie 1967 an das Theater Kassel. Von 1971 – 1978 verpflichtete Peter Stein sie als festes Ensemblemitglied an der Berliner Schaubühne. Hier überzeugte die Schauspielerin vor allem in der Rolle der Anita in Ibsens ‹Peer Gynt›. Auch im Kino feierte sie Erfolge, u. a. in der Verfilmung der Erzählung ‹Die verlorene Ehre der Katharina Blum› nach Heinrich Böll unter der Regie von Volker Schlöndorff. Für ihre Darstellung wurde sie mit dem Deutschen Kritikerpreis und dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Zu internationaler Bekanntheit gelangte die Schauspielerin außerdem mit der Darstellung der Mutter von Oscar Matzerath in der oscarprämierten Verfilmung der ‹Blechtrommel› von Günther Grass. Danach machte sie erneut durch ihr Theaterspiel auf sich aufmerksam, u. a. in der Verkörperung der Titelrolle in Peter Zadeks ‹Hamlet› (1999) oder in ‹Iphigenie auf Tauris› (1998). 1991 wurde sie mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring geehrt. Für die Darstellung des Hamlet in Zadeks europaweit gefeierter Inszenierung wählte ‹Theater heute› sie 1999 zur Schauspielerin des Jahres. Angela Winkler arbeitete mit Regisseuren wie Peter Zadek, Luc Bondy, Tom Tykwer, Kai Wessel, Peter Stein, Klaus Michael Grüber oder Robert Wilson. Sie war 2005 in Shakespeares ‹Wintermärchen›, 2007 in Brechts ‹Dreigroschenoper› und 2012 in ‹Danton’s Tod› mit dem Berliner Ensemble zu sehen. Derzeit spielt sie an der Schaubühne Berlin in ‹Hyperion. Briefe eines Terroristen› unter der Regie von Romeo Castellucci.

Veranstaltungen

Glashütte Gernheim − 10. Mai 2013

Literarische Exkursion − 10. Mai 2013

Literarische Tagesexkursion 10. Mai − 10. Mai 2013