Werburg Spenge

Samstag, 2. August 2014 - 18:00


Werburg Spenge − Werburg 1 − 32139 Spenge


Es lesen und konzertieren





Lesung


Esther Kinsky

Banatsko




Konzert


Emma Kirkby

Joel Frederiksen

Michal Gondko

Domen Marincic

Master of Songs John Dowland und Franz Schubert

John Dowland aus: ‹The Booke of Songs of Ayres›




Neu gelesen


Hans-Martin Stier

H. J. Chr. von Grimmelshausen Der seltsame Springinsfeld




Konzert


Emma Kirkby

Joel Frederiksen

Michal Gondko

Domen Marincic

Franz Schubert An die Laute, D 905

Shakespeare Songs in English from 1826

Lachen und Weinen, D 777

Mailieder, Der Tod und das Mädchen, Meeres Stille, Erlkönig

Emma Kirkby Sopran 

Joel Frederiksen Baß, Laute 

Michal Gondko Laute, Gitarre 

Domen Marincic Viola da Gamba, Violoncello

Pause 19.30 Uhr, Ende ca. 22.00 Uhr
47 / 37 / 27 €




Dort ins andere Land


Aus der Renaissancezeit stammen über tausend eiserne Armbrustbolzen und 54 Kanonenkugeln. Sie waren zu einem Klumpen verrosteten Eisens zusammengebacken, als man sie bei der Restaurierung des Herrenhauses von Gut Werburg fand. Welche Schlachten...


Aus der Renaissancezeit stammen über tausend eiserne Armbrustbolzen und 54 Kanonenkugeln. Sie waren zu einem Klumpen verrosteten Eisens zusammengebacken, als man sie bei der Restaurierung des Herrenhauses von Gut Werburg fand. Welche Schlachten sollten damit geschlagen werden? Die Werburg war ursprünglich eine Wasserburg und wurde urkundlich erstmals 1468 erwähnt. Das Torhaus im Stil der Weserrenaissance stammt aus dem Jahre 1596. Im Dreißigjährigen Krieg requirierten zunächst kaiserliche Dragoner die Werburg, später quartierten sich im gesamten Kirchspiel Spenge schwedische Truppen ein. ‹Der seltsame Springinsfeld - das ist die kurzweilige, lusterweckende und recht lächerliche Lebensbeschreibung eines weiland frischen, wohlversuchten und tapfern Soldaten, nunmehro aber ausgemergelten, abgelebten, doch dabei recht verschlagnen Landstörzers und Bettlers›, schreibt Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Hans-Martin Stier spielte zuletzt in den Kinofilmen ‹Von glücklichen Schafen›, ‹Eine Insel namens Udo›; er arbeitete im Fernsehfilm u. a. mit Hermine von Huntgeburth und Markus Imboden. Esther Kinskys Roman ‹Banatsko› führt in eine wie aus der Zeit gefallene Grenzlandschaft von Ungarn, Rumänien und Serbien und bringt sie mit ihrer poetischen Sprache zum Blühen. Esther Kinsky hat für ihre Übersetzungen u. a. den Paul-Celan- Preis sowie den Karl-Dedecius-Preis erhalten. ‹Nun aber drängt mit aller Macht eine Autorin mit einem überwätigenden sprachlichen Sensorium für Atmosphärisches in die Öffentlichkeit.› (ARTE) Emma Kirkby ist zweifelsohne die Grande Dame der Alten Musik. Ungebrochen ist der Zauber, der von ihrer silberhellen Stimme und ihren klugen Interpretationen ausgeht. Sie ist gemeinsam mit dem Bassisten und Lautenisten Joel Frederiksen sowie preisgekrönten Mitgliedern von seinem Münchener Ensemble Phoenix zu hören. Die Musiker widmen sich dem faszinierenden Aufeinandertreffen von Renaissance und Romantik anhand der Großmeister des Liedschaffens ihrer Epochen, John Dowland und Franz Schubert.





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