»Was für eine Odyssee!« Wer hat dies nicht schon einmal verzweifelt ausgerufen, wenn etwas so gar nicht funktionieren will oder eben, wenn man eine lange und beschwerliche Reise oder Suche hinter sich hat, auf der alle möglichen Hindernisse bewältigt werden müssen. Die Redewendung, heute aus unserem alltäglichen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken, findet ihren Ursprung in dem Epos »Die Odyssee« des griechischen Dichters Homer. Zehn Jahre kämpfte Odysseus, der Held der Geschichte im Trojanischen Krieg, bevor er sich ebenso viele Jahre auf die Heimreise zurück nach Hause, der Insel Ithaka, machte. Troja fällt, Odysseus macht sich auf und begegnet auf der nun folgenden Irrfahrt verschiedenen Wesen und Völkern, überlistet den Meeresgott Poseidon, kämpft gegen den Riesen Polyphem, wird von der Nymphe Kalypso gefangen gehalten und trotzt auf dem Meer dem tödlichen Gesang der Sirenen. Gleichzeitig begleiten wir auch seinen Sohn Telemachos, der während der Kriegsjahre in Ithaka geblieben ist und seinen Vater nie kennengelernt hat.
Verzehrt vor Sehnsucht und Neugier macht auch er sich auf Reisen, um sich auf die Spuren seines verschollenen Vaters zu begeben. Zwei Männer, Vater und Sohn, suchen und finden einander und nehmen sich schließlich unter Tränen in die Arme. Die Schauspieler:innen Meike Rötzer, Johann von Bülow, Bibiana Beglau sowie Schauspieler und Künstlerischer Leiter des Festivals Stephan Szász werden die Odyssee gemeinsam erzählen, verwandeln die großen und beeindruckenden Produktionshallen des Familienunternehmens Hörmann KG in die Sagenwelt der Antike und lassen die Abenteuer des Odysseus vor unseren Augen aufleben.
Musikalisch wird der renommierte Percussionist Alexej Gerassimez, gemeinsam mit Julius Apriadi und Claudio Puntin das Publikum mit auf eine rhythmische, vom Jazz inspirierte Entdeckungsreise nehmen und die Abenteuer des Odysseus begleiten.

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