Das Wichtigste, wir wissen nicht um die Zukunft
Die Faszination für das Entdecken, für das mysteriöse Unbekannte und ferne Welten ist seit jeher ein großer Bestandteil des Reisens – und der Motor für große Expeditionen. Wir schwingen uns nun in den Himmel, steigen in ein Flugzeug und fliegen in das Jahr 1939, in dem Antoine de Saint Exupéry seinen Text »Wind, Sand und Sterne« herausbrachte, eine autobiographische Erzählung, in der er sein Leben als Transport- und Kurierfahrer, als Pilot in der Frühphase des Fliegens, bis hin zu seinem Absturz in der Sahara im Jahr 1935, welcher als die geistige Geburtsstunde des »Kleinen Prinzen« gesehen wird, portraitiert. Zwischen autobiographischen Reisebericht und Abenteuerroman lotet der Text klug und wunderschön poetisch die Beziehung des Menschen zur Natur aus: »Von der Erde lernen wir mehr über uns als aus alten Büchern. Denn sie leistet uns Widerstand. Der Mensch entdeckt sich selbst, wenn er gegen einen Widerstand angeht.« Mit
auf diesen Flug über Wüsten, Meere und Berge wird uns Schauspieler Wolfram Koch nehmen.
Bestsellerautor Christoph Ransmayr liest zudem aus einem Sammelsurium seiner Texte, unter anderem aus »Atlas eines ängstlichen Mannes«. Mit den Worten »Ich sah…« beginnt der Erzähler immer wieder und entführt sein Publikum an die fernsten und nächsten Orte dieser Erde: Von den Vulkanen Javas über die Stromschnellen von Mekong und Donau, ins hocharktische Packeis und über die Passhöhen des Himalaya bis zu den verzauberten Inseln der Südsee.
Umgeben von historischen Flugzeugen im Quax Hangar Paderborn wird Ekki Busch von der Band Element of Crime melancholisch-kosmische Klangwelten erschaffen, die uns hinein in diese unbekannten Sphären manövrieren.

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