Wege durch das Land
09

Ende Neu

Schloss Wendlinghausen
05. Juni 2022, 18:00 Uhr

Auf unserem Stammsitz, dem Weserrenaissancegut Wendlinghausen, führen wir in diesem Jahr einen Abend auf, der Tanz, Musik und Literatur zusammenbringen wird. Die Südtiroler Choreografin und Regisseurin Veronika Riz, die seit Jahrzehnten Tanztheaterprojekte in ganz Europa entwickelt, inszeniert hier einen Abend mit vier Tänzerinnen und Tänzern und elektronischer Live-Musik des britischen Musikers Matthew Herbert, in dem es um die Frage geht, inwieweit die AI, die künstliche Intelligenz, in unser Leben hineinragt.

Vier Menschen, die sich zufällig gefunden haben, leben in einer Einzimmerwohnung und beginnen durch den Algorithmus einer Internetseite und durch Videospiele aus ihrer Monotonie auszubrechen und in eine virtuelle Welt zu flüchten. Von ihr werden sie nach und nach in ihren Bann gezogen und es fällt ihnen immer schwerer, die reale von der digitalen Welt zu unterscheiden. Die von einer künstlichen Intelligenz entwickelten Avatare werden immer mehr zu Alter Egos der vier. Veronika Riz’ Inszenierung, die ‹Ende Neu› betitelt ist und die wir in Kooperation mit dem Südtiroler Kulturverein TEMA und dem KulturKontakt Eppan präsentieren, zeigt einen Dialog zwischen Performance und Technologie und die Geschichte wird tänzerisch auf der Bühne und parallel dazu virtuell, im Game, auf einem Bildschirm gezeigt. Für ‹Ende Neu› wird Matthew Herbert, der seit den 1990er Jahren eine der prägenden Figuren der europäischen Elektronischen-Musik-Szene ist und als gefragter Remixer für Künstlerinnen und Künstler wie Björk, Yoko Ono und John Cale arbeitet, die Bühnenmusik komponieren.

Eröffnet wird der Abend mit einer Lesung des Schauspielers Fabian Hinrichs, der einen Klassiker der Robotikliteratur vorstellen wird: Der sowjetische Science-Fiction-Autor Isaac Asimov entwickelte in seinem 1950 erschienenen Kurzgeschichtenband ‹Ich, der Roboter› die ‹Grundregeln der Robotik›, die noch heute Maßstab zur Erschaffung aller künstlichen Intelligenz sind. Asimov geht der philosophischen und moralischen Frage nach, was geschieht, wenn sich Mensch und Roboter kaum noch voneinander unterscheiden. Er entwirft, wie die Inszenierung von Riz, eine Welt, in der AI alltäglicher Bestandteil der menschlichen Kultur ist, und zeigt auf, welche Probleme es mit sich bringt, wenn Menschen mit Robotern zusammenleben.

Die Künstlerinnen und Künstler

Fabian Hinrichs

Fabian Hinrichs

Veronika Riz

Veronika Riz

Matthew Herbert

Matthew Herbert

Adaya Berkovich

Adaya Berkovich

Lena Kilchitskaya

Lena Kilchitskaya

Gabriel Lawton

Gabriel Lawton

Marcin Motyl

Marcin Motyl

Ablauf
18:00 Uhr
Lesung

Fabian Hinrichs

Isaac Asimov Ich, der Roboter

Tanzperformance

Matthew Herbert (Komposition und Live-Musik)

Adaya Berkovich

Lena Kilchitskaya

Gabriel Lawton

Marcin Motyl

Ende Neu

20:00 Uhr
Ende

Ende Neu:

Regie und Choreografie: Veronika Riz

Raum und Licht: Alberto Scodro

Kostüme: Dagmar Gruber

Schloss Wendlinghausen


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