Brigitte Hobmeier

Brigitte Hobmeier ist als vielseitige Schauspielerin eine feste Größe in der deutschen Theater- und Filmlandschaft. Aufgewachsen  bei München, studierte sie Schauspiel an der Folkwang-Hochschule in Essen. Nach ersten Rollen am Landestheater Neuss und am Schauspielhaus Düsseldorf sowie einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit Peter Stein und Klaus Michael Grüber gehörte sie von 2002 bis 2005 zum Ensemble des Münchner Volkstheaters. 2004 erhielt sie für ihre dortige Arbeit den Bayerischen Förderpreis für darstellende Kunst. Seit 2005 spielt Brigitte Hobmeier an den Münchner Kammerspielen, im Sommer dieses Jahres verlässt sie das Ensemble. Dort war sie u. a. in den Produktionen ‹Franziska›, ‹Der Kirschgarten›, ‹Schande›, ‹Satansbraten›, ‹Susn›, ‹Die Zofen› sowie ‹Rocco und seine Brüder› zu erleben und spielte unter Regisseuren wie Luk Perceval, Stefan Pucher und Thomas Ostermeier. Für ihre Rolle in ‹Glaube Liebe Hoffnung› in der Regie von Stephan Kimmig (2006) wurde sie mit dem deutschen Theaterpreis ‹Faust› ausgezeichnet. Von 2013 bis 2015 spielte Brigitte Hobmeier die Rolle der Buhlschaft in ‹Jedermann› bei den Salzburger Festspielen. In den vergangenen Jahren war die Schauspielerin vermehrt in Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen. So machte sie in ‹Identity Kills› (2001) auf sich aufmerksam und gewann bei internationalen Filmfestivals zwei Darstellerpreisen, es folgten Rollen in Filmen wie ‹Die Hebamme› (2011), Ende der Schonzeit (2012), ‹Ein Teil von uns› (2015) und im Tatort. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, mit denen Brigitte Hobmeier geehrt wurde, gehören u. a. der Theaterpreis der Landeshauptstadt München (2011), der Grimme-Preis (2012), der Ulrich-Wildgruber-Preis (2013), der Bayerische Filmpreis (2014) und zuletzt der Grimme-Preis (2017) für ‹Ein Teil von uns›.

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