Neue Vocalsolisten

Die Neuen Vocalsolisten Stuttgart zeichnen sich insbesondere durch ihre Vielseitigkeit und Innovation aus. Bestehend aus sieben Konzert- und Opernsolisten, bringt jeder Sänger eine eigene Klangfarbe in das Vokalensemble. Dies spiegelt sich auch in ihrem facettenreichen Repertoire  wider, das sich mit 20 bis 30 Uraufführungen jährlich stetig erweitert. Mitglieder des Ensembles sind Johanna Zimmer (Hoher Sopran), Susanne Leitz-Lorey (Lyrischer Sopran), Truike van der Poel (Mezzosopran), Daniel Gloger (Countertenor), Martin Nagy (Tenor), Guillermo Anzorena (Bariton) und Andreas Fischer (Bass). Die Neuen Vocalsolisten verstehen sich als Forscher und Entdecker, die im steten Austausch mit arrivierten und jungen Komponisten nach neuen Klängen, Stimmtechniken und vokalen Ausdrucksformen suchen. Dabei widmen sie sich insbesondere dem neuen Musiktheater sowie der interdisziplinären Arbeit mit Videokunst, Performance, Bildender Kunst, Literatur sowie Elementen der Alten Musik. Vor diesem Hintergrund haben die Neuen Vocalsolisten das Genre des vokalen Kammer-Musik-Theaters geprägt. Im Rahmen des ECLAT Festivals erlebte die Video-Konzert-Architektur ‹Mediterranean Voices› von zwölf Komponisten aus zwölf mediterranen Ländern ihre Uraufführung. Internationale Beachtung fanden in den vergangenen Jahren darüber hinaus Musiktheaterproduktionen wie ‹Freizeitspektakel› von Hannes Seidl und Daniel Kötter, José-María Sánchez-Verdús ‹Aura›, Dieter Schnebels ‹Utopien›, Nikolaus Brass‘ ‹Sommertag›, Simon Steen-Andersens ‹Buenos Aires› sowie François Sarhans ‹La Philosophie dans le Boudoir›. Partner der Neuen Vocalsolisten sind hochkarätige Spezialistenensembles und Rundfunkorchester, international bedeutende Opernhäuser, die freie Theaterszene, elektronische Studios sowie zahlreiche Veranstalter von Festivals und Konzertreihen neuer Musik in aller Welt.

Veranstaltungen

Segelflugplatz Oerlinghausen − 27. Mai 2017