Pressemitteilung: Verschiebung von ‹Wege durch das Land›

‹Wege durch das Land› wird trotz herausfordernder Rahmenbedingungen auch 2021 stattfinden. Das Literatur- und Musikfestival widmet sich in diesem Jahr dem Motto ‹Freiheit & Angst›. Anders als zunächst geplant wird die 22. Saison nicht am 12. Mai, sondern am 19. Juni 2021 in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld eröffnet werden.

Die Veranstaltungen, die ursprünglich für den Zeitraum vom 12. Mai bis zum 18. Juni konzipiert waren, sollen ab Mitte August nachgeholt werden. Das Programm wird in diesem Jahr somit in zwei Abschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt verläuft vom 19. Juni bis zum 17. Juli und umfasst alle ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Veranstaltungen; der zweite Abschnitt beginnt Mitte August. Die Termine für den zweiten Festivalabschnitt werden Anfang Juni bekannt gegeben.

Der Kartenverkauf für den ersten Festivalabschnitt beginnt am Sonntag, 06. Juni 2021.


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Pressemitteilung: Vertragsverlängerungen bei ‹Wege durch das Land›

Helene Grass, künstlerische Leiterin, und Albrecht Simons von Bockum Dolffs, leitender Dramaturg, verlängern ihre Verträge bei ‹Wege durch das Land› um ein Jahr. Damit wird das eingespielte Duo das Literatur- und Musikfestival bis 2022 leiten.

Helene Grass und Albrecht Simons von Bockum Dollfs sind seit September 2016 für das Festival tätig und haben seitdem vier sehr erfolgreiche Saisons umgesetzt. Die Gesellschafterversammlung der Wege durch das Land gGmbH stimmte den Vertragsverlängerungen geschlossen zu. Klaus Schumacher, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, zeigte sich erfreut: ‹Ich bin überzeugt, dass Helene Grass und Albrecht Simons von Bockum Dollfs die Richtigen sind, ‹Wege durch das Land› auch weiterhin mit Elan und künstlerischer Expertise zu führen. Ich freue mich auch persönlich, dass die beiden uns für ein weiteres Jahr erhalten bleiben.›

Die 22. Saison von ‹Wege durch das Land› beginnt im nächsten Jahr in Bielefeld, seine Eröffnung feiert das Literatur- und Musikfestival am 12. Mai 2021 in der Zionskirche Bethel.


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Pressemitteilung: Freude über eine außergewöhnliche Saison

Rückblick auf die 21. Saison von ‹Wege durch das Land›

Etwas später, etwas kleiner, aber nicht weniger erfolgreich – am Sonntag, 04. Oktober, ist das diesjährige Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land› zu Ende gegangen. In der Konzerthalle von Bad Salzuflen kamen Literatur und Musik in der Lesung von Jasmin Tabatabai und Florian Lukas und im Konzert von Peters Weniger’s Point of Depature feat. Joo Kraus noch einmal auf das Schönste zusammen. Die Veranstaltung zeigte noch einmal, warum das Festival bei Künstlerinnen und Künstlern sowie Besucherinnen und Besuchern so beliebt ist.

In der verkürzten Spätsommersaison fanden vom 03. September bis zum 04. Oktober 15 Veranstaltungen, darunter vier Wiederholungen, statt, die von mehr als 2000 Menschen besucht wurden. Zu den rund 70 Künstlerinnen und Künstlern, die das Festival nach Ostwestfalen-Lippe lockte, gehörten u. a. Ulrike Folkerts, Bjarne Mädel, Verena Güntner, Thomas Melle und das Notos Quartett.

Helene Grass, künstlerische Leiterin, und Albrecht Simons von Bockum Dolffs, leitender Dramaturg, ziehen nach einer ungewöhnlichen Saison Resümee: ‹Wir sind sehr glücklich, dass auch in diesem besonderen Jahr Musik und Literatur live auf den Wegen durch das Land zu erleben waren und wir Publikum und Künstlerinnen und Künstler zusammenbringen konnten. Vieles mussten wir in das nächste Jahr verschieben. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere drei Reden – die an die Sprache, an die Musik und an die Architektur – gehalten werden konnten. Und wir danken unseren Zuschauerinnen und Zuschauern von Herzen für ihre Geduld und für ihr Verständnis, dass unser Festival unter so speziellen Bedingungen stattfinden musste.›

Dass die Verschiebung der Saison die richtige Entscheidung war, zeigten nicht nur die durchweg positive Resonanz aller Beteiligten, sondern auch zahlreiche großartige Veranstaltungen. Das Schlagzeugensemble Elbtonal Percussion füllte den Alten Güterbahnhof von Herford bis in den letzten Winkel mit mitreißen Rhythmen, Andreas Dobberkau und Christoph Coburger begeisterten Klein und Groß mit ihrem Live-Hörspiel zu ‹Emil und die Detektive› und die gerade erst mit dem Christine-Lavant-Preis ausgezeichnete Autorin Judith Schalansky versetzte das Publikum mit ihrer eindrücklichen Lesung aus einer kalten Scheune geradewegs in die Virginia Blue Mountains. Bei strahlendem Sonnenschein und begleitet von stimmungsvollen Lesungen und Konzerten radelten 100 Besucherinnen und Besucher durch die Senne und Helene Grass, Ulrich Noethen, Ilona Kindt und Birgit Erz brachten José Saramagos Roman ‹Die Stadt der Blinden› in einer fesselnden Konzertlesung auf die Bühne. Zum Erfolg der Saison trug darüber hinaus auch die Treue und – nicht nur finanzielle – Unterstützung der Gesellschafter und Sponsorinnen und Sponsoren bei.

Die 22. Saison von ‹Wege durch das Land› beginnt im nächsten Jahr in Bielefeld, seine Eröffnung feiert das Literatur- und Musikfestival am 12. Mai 2021 in der Zionskirche.


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Pressemitteilung: ‹Wege durch das Land› zum ersten Mal in Soest

Mit gleich zwei Veranstaltungen kommt das Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land› in diesem Jahr zum ersten Mal nach Soest. Am 25. und 26. September 2020 feiert das Festival auf dem Gutshof Schulte-Drüggelte mit zwei hochkarätig besetzten Programmen diese Premiere. Für die Veranstaltungen gibt es noch Karten zu kaufen. Mit dem Soest-Pass können Karten für 5 € erworben werden.
Die Antriebskraft vieler Kunstschaffender liegt seit jeher in der Betrachtung der Natur und so dreht sich die Veranstaltung am 25. September um die Beziehung des Menschen mit der Welt vor seiner Haustür. Vor ihre Haustür wagte sich in den 1960er Jahren auch Annie Dillard, die in ihrem Buch ‹Pilger am Tinker Creek› einen Jahreszyklus in den Virgina Blue Mountains beschreibt. Judith Schalansky, Herausgeberin der deutschen Ausgabe, führt die Zuhörerinnen und Zuhörer auf die Wanderungen über Hügel und durch Täler rund um den Tinker Creek. Die renommierte Schauspielerin Karoline Eichhorn, die derzeit in der Netflix-Serie ‹Dark› glänzt, schlägt in ihrer Lesung den Bogen zu den Naturbeobachtungen Adalbert Stifters, dessen Bände ‹Bunte Steine› als ‹Schatz der deutschen Prosa› gelten. Abgerundet wird der Abend mit dem Konzert des Hornisten Felix Klieser, der in Begleitung des Pianisten Boris Kusnezow u. a. Werke von Schumann, Beethoven und Rheinberger spielen wird. Durch die Klänge des Hornes verflechten sich Ort, Literatur und Musik zu einem schimmernden Mosaik.
Am 26. September führt die Lesung der Schauspielgrößen Ulrich Noethen und Helene Grass in eine dystopische Welt: Beide leihen der Erzählung ‹Die Stadt der Blinden› von José Saramago ihre Stimmen. Verwoben mit Klängen der Cellistin Ilona Kindt und der Violinistin Birgit Erz wird so die Geschichte eines unbekannten Virus erzählt, der sich in einer Stadt ausbreitet und die Betroffenen erblinden lässt. Zudem ist die erfolgreiche Nachwuchsautorin Verena Güntner bei ‹Wege durch das Land› zu Gast. Sie liest aus ihrem Roman ‹Power›, in dem es um eine Gruppe Kinder geht, die den verlorenen Hund Power suchen und – im Gegensatz zu ihren Eltern – nicht aufgeben wollen. Diese moralische Parabel war 2020 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Die Veranstaltung beginnt um 11.30 Uhr und wird um 18.00 Uhr wiederholt.

Karten kosten 55€, 40€ oder 22€. Buchungen können über die Webseite www.wddl.de oder telefonisch unter der Rufnummer 05231 30 80 210 getätigt werden.

Interessierte, die den Soest-Pass besitzen oder die Soziale Karte von ‹Wege durch das Land› in Anspruch nehmen möchten, können die Veranstaltungen gegen eine Gebühr von 5€ besuchen. Informationen unter:
Tel. 05231 30 80 210 oder per Mail an karten@wddl.de.

Pressemitteilung: Startschuss und Restkarten

Etwas später als gewöhnlich, aber nicht weniger erfolgreich! Das Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land›, das an diesem Donnerstag auf Schloss Wendlinghausen beginnt, blickt wieder auf einen sehr erfolgreichen Kartenverkauf zurück. Wie in den Vorjahren war das Publikumsinteresse ausgesprochen groß und drei Viertel der Veranstaltungen waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Für einige wenige Termine gibt es noch freie Plätze.

Am 11. September erlebt die ‹Rede an die Musik› von Bernadette La Hengst ihre Premiere im Alten Güterbahnhof in Herford. Die Singer-Songwriterin verbindet in ihrer Musik auf einzigartige Weise die Elemente Elektro, Disko und Popmusik, ihre Rede trägt sie – begleitet von Claudia Wiedemer und Nick Nuttall – singend und sprechend vor. Passend zum Ort liest Schauspielerin Ulrike Folkerts, u. a. bekannt aus dem Tatort Ludwigshafen, aus Alice Munros Erzählung ‹Japan erreichen› und das Schlagwerker-Quartett Elbtonal Percussion bringt den Konzertraum durch physikalische Schallwellen mit unterschiedlichsten Amplituden zum Schwingen.

Auf dem bei Soest gelegenen Gutshof Schulte-Drüggelte ist das Festival in diesem Jahr zum ersten Mal zu Gast. Die Veranstaltung am 25. September tritt in einen programmatischen Dialog mit der das Gut umgebenden Landschaft. Von der Natur in ihrer unberührten Form schrieb Annie Dillard in ihrem 1974 erschienen Buch ‹Pilger am Tinker Creek›, Herausgeberin Judith Schalansky liest Auszüge aus dem Werk. Adalbert Stifters präzise Naturdarstellungen gelten als ‹Schatz der deutschen Prosa›; die 2018 mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrte Schauspielerin Karoline Eichhorn birgt diesen Schatz in ihrer Lesung. Ein Ruf zum Aufbruch in die Natur ist auch das Konzert von Hornist Felix Klieser, ECHO Klassik Preisträger von 2014, und Boris Kusnezow am Piano.

Gleich zweimal ist Schauspielgröße Ulrich Noethen am Folgetag, 26. September, auf dem Gutshof zu erleben. Gemeinsam mit Helene Grass, der Cellistin Ilona Kindt und der Violinistin Birgit Erz stellt er in einer musikalischen Lesungen José Saramagos Roman ‹Die Stadt der Blinden› vor. In ihm befällt aus dem Nichts heraus eine unbekannte Pandemie eine namenlose Großstadt und schlägt die Bevölkerung mit Blindheit. Im ersten Teil der Veranstaltung liest Verena Güntner aus ihrem für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 nominierten Roman ‹Power›.

Alle Veranstaltungen von ‹Wege durch das Land› finden in Übereinstimmung mit der nordrhein-westfälischen Coronaschutzverordnung, mit verringerter Platzanzahl und weiterer selbstauferlegter Maßnahmen statt. Karten können online unter www.wege-durch-das-land.de oder telefonisch unter 05231-3080210 erworben werden. Für ausverkaufte Veranstaltungen lohnt ein Eintrag in die Warteliste.


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Pressemitteilung: Eröffnung von ‹Wege durch das Land› auf Schloss Wendlinghausen

Mit einer Auftragsarbeit und einer Uraufführung feiert das Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land› am Donnerstag, den 03. September 2020, die Eröffnung seiner 21. Saison. Bei der Auftaktveranstaltung auf Schloss Wendlinghausen in Dörentrup punktet das Festival mit hochkarätigen Akteurinnen und Akteuren sowie programmlichen Besonderheiten.

Traditionell eröffnet die Auftragsarbeit ‹Rede an die Sprache› das Festival, die in diesem Jahr vom renommierten Autor Thomas Melle gehalten wird. Im zweiten Teil der Veranstaltungen übernehmen zwei bekannte Gesichter des deutschen Fernsehens die Bühne: Barbara Philipp und Johann von Bülow leihen den Geschichten ‹Handbuch für Putzfrauen› und ‹Zeit der Kirschblüte› von Lucia Berlin ihre Stimmen. Ein besonderes Highlight bringen die sechs Musikerinnen und Musiker von Berlin Counterpoint mit zur Veranstaltung: Sie spielen in einer Uraufführung das Werk ‹The Sea as Fallacy› der Komponistin Toni Ko. Für die Eröffnung gibt es noch Restkarten!

Wie dem Leben literarisch beizukommen ist, das beleuchtet Dramatiker, Übersetzer und Autor Thomas Melle in seiner ‹Rede an die Sprache›, die ein Brief an die Sprache werden wird und in der ihre Fallhöhen und Untiefen und Verlogenheiten und Wunder beleuchtet werden. ‹Der Umgang mit Dissonanz ist die Essenz der Musik. Der Missstand ist der Daseinsgrund der Kunst. Ungleichgewicht, seelische Aufgewühltheit und Schmerz sind die Inspirationsquelle für alle Kunst.› So klingt die Liebeserklärung an den Fehler von Berlin Counterpoint, die das diesjährige Motto von ‹Wege durch das Land› ausmacht. Das Sextett beauftragte zu diesem Thema die 1988 in Hongkong geborene Tonia Ko mit einer Komposition für ‹Wege durch das Land›. Außerdem wird anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven dessen Quintett op. 16 gespielt sowie eine eigens von Aaron Dan angefertigte Neukomposition des Präludiums op. 39 Nr. 1.

Auch die US-amerikanische Schriftstellerin Lucia Berlin ist eine Expertin des angeblich fehlerhaften Lebens und Schreibens – und das merkt man ihren Figuren auch an. In ihren Erzählungen, aus denen Johann von Bülow und Barbara Philipp lesen, erzählt sie von den Höhen und Tiefen des Alltags unterprivilegierter Frauen, die um ein besseres Leben kämpfen. Über ihre schriftstellerische Arbeit sagt sie: ‹Ich übertreibe oft, mache Fehler, verwechsele Fiktion und Realität, aber, ganz ehrlich, ich lüge nie.›

Restkarten sind noch für 55, 40 oder 22 € erhältlich und können unter www.wege-durch-das-land.de erworben werden.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Kannegießer GmbH.


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