Pressemitteilung: ‹Wege durch das Land› zum ersten Mal in Soest

Mit gleich zwei Veranstaltungen kommt das Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land› in diesem Jahr zum ersten Mal nach Soest. Am 25. und 26. September 2020 feiert das Festival auf dem Gutshof Schulte-Drüggelte mit zwei hochkarätig besetzten Programmen diese Premiere. Für die Veranstaltungen gibt es noch Karten zu kaufen. Mit dem Soest-Pass können Karten für 5 € erworben werden.
Die Antriebskraft vieler Kunstschaffender liegt seit jeher in der Betrachtung der Natur und so dreht sich die Veranstaltung am 25. September um die Beziehung des Menschen mit der Welt vor seiner Haustür. Vor ihre Haustür wagte sich in den 1960er Jahren auch Annie Dillard, die in ihrem Buch ‹Pilger am Tinker Creek› einen Jahreszyklus in den Virgina Blue Mountains beschreibt. Judith Schalansky, Herausgeberin der deutschen Ausgabe, führt die Zuhörerinnen und Zuhörer auf die Wanderungen über Hügel und durch Täler rund um den Tinker Creek. Die renommierte Schauspielerin Karoline Eichhorn, die derzeit in der Netflix-Serie ‹Dark› glänzt, schlägt in ihrer Lesung den Bogen zu den Naturbeobachtungen Adalbert Stifters, dessen Bände ‹Bunte Steine› als ‹Schatz der deutschen Prosa› gelten. Abgerundet wird der Abend mit dem Konzert des Hornisten Felix Klieser, der in Begleitung des Pianisten Boris Kusnezow u. a. Werke von Schumann, Beethoven und Rheinberger spielen wird. Durch die Klänge des Hornes verflechten sich Ort, Literatur und Musik zu einem schimmernden Mosaik.
Am 26. September führt die Lesung der Schauspielgrößen Ulrich Noethen und Helene Grass in eine dystopische Welt: Beide leihen der Erzählung ‹Die Stadt der Blinden› von José Saramago ihre Stimmen. Verwoben mit Klängen der Cellistin Ilona Kindt und der Violinistin Birgit Erz wird so die Geschichte eines unbekannten Virus erzählt, der sich in einer Stadt ausbreitet und die Betroffenen erblinden lässt. Zudem ist die erfolgreiche Nachwuchsautorin Verena Güntner bei ‹Wege durch das Land› zu Gast. Sie liest aus ihrem Roman ‹Power›, in dem es um eine Gruppe Kinder geht, die den verlorenen Hund Power suchen und – im Gegensatz zu ihren Eltern – nicht aufgeben wollen. Diese moralische Parabel war 2020 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Die Veranstaltung beginnt um 11.30 Uhr und wird um 18.00 Uhr wiederholt.

Karten kosten 55€, 40€ oder 22€. Buchungen können über die Webseite www.wddl.de oder telefonisch unter der Rufnummer 05231 30 80 210 getätigt werden.

Interessierte, die den Soest-Pass besitzen oder die Soziale Karte von ‹Wege durch das Land› in Anspruch nehmen möchten, können die Veranstaltungen gegen eine Gebühr von 5€ besuchen. Informationen unter:
Tel. 05231 30 80 210 oder per Mail an karten@wddl.de.

Pressemitteilung: Startschuss und Restkarten

Etwas später als gewöhnlich, aber nicht weniger erfolgreich! Das Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land›, das an diesem Donnerstag auf Schloss Wendlinghausen beginnt, blickt wieder auf einen sehr erfolgreichen Kartenverkauf zurück. Wie in den Vorjahren war das Publikumsinteresse ausgesprochen groß und drei Viertel der Veranstaltungen waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Für einige wenige Termine gibt es noch freie Plätze.

Am 11. September erlebt die ‹Rede an die Musik› von Bernadette La Hengst ihre Premiere im Alten Güterbahnhof in Herford. Die Singer-Songwriterin verbindet in ihrer Musik auf einzigartige Weise die Elemente Elektro, Disko und Popmusik, ihre Rede trägt sie – begleitet von Claudia Wiedemer und Nick Nuttall – singend und sprechend vor. Passend zum Ort liest Schauspielerin Ulrike Folkerts, u. a. bekannt aus dem Tatort Ludwigshafen, aus Alice Munros Erzählung ‹Japan erreichen› und das Schlagwerker-Quartett Elbtonal Percussion bringt den Konzertraum durch physikalische Schallwellen mit unterschiedlichsten Amplituden zum Schwingen.

Auf dem bei Soest gelegenen Gutshof Schulte-Drüggelte ist das Festival in diesem Jahr zum ersten Mal zu Gast. Die Veranstaltung am 25. September tritt in einen programmatischen Dialog mit der das Gut umgebenden Landschaft. Von der Natur in ihrer unberührten Form schrieb Annie Dillard in ihrem 1974 erschienen Buch ‹Pilger am Tinker Creek›, Herausgeberin Judith Schalansky liest Auszüge aus dem Werk. Adalbert Stifters präzise Naturdarstellungen gelten als ‹Schatz der deutschen Prosa›; die 2018 mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrte Schauspielerin Karoline Eichhorn birgt diesen Schatz in ihrer Lesung. Ein Ruf zum Aufbruch in die Natur ist auch das Konzert von Hornist Felix Klieser, ECHO Klassik Preisträger von 2014, und Boris Kusnezow am Piano.

Gleich zweimal ist Schauspielgröße Ulrich Noethen am Folgetag, 26. September, auf dem Gutshof zu erleben. Gemeinsam mit Helene Grass, der Cellistin Ilona Kindt und der Violinistin Birgit Erz stellt er in einer musikalischen Lesungen José Saramagos Roman ‹Die Stadt der Blinden› vor. In ihm befällt aus dem Nichts heraus eine unbekannte Pandemie eine namenlose Großstadt und schlägt die Bevölkerung mit Blindheit. Im ersten Teil der Veranstaltung liest Verena Güntner aus ihrem für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 nominierten Roman ‹Power›.

Alle Veranstaltungen von ‹Wege durch das Land› finden in Übereinstimmung mit der nordrhein-westfälischen Coronaschutzverordnung, mit verringerter Platzanzahl und weiterer selbstauferlegter Maßnahmen statt. Karten können online unter www.wege-durch-das-land.de oder telefonisch unter 05231-3080210 erworben werden. Für ausverkaufte Veranstaltungen lohnt ein Eintrag in die Warteliste.


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Pressemitteilung: Eröffnung von ‹Wege durch das Land› auf Schloss Wendlinghausen

Mit einer Auftragsarbeit und einer Uraufführung feiert das Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land› am Donnerstag, den 03. September 2020, die Eröffnung seiner 21. Saison. Bei der Auftaktveranstaltung auf Schloss Wendlinghausen in Dörentrup punktet das Festival mit hochkarätigen Akteurinnen und Akteuren sowie programmlichen Besonderheiten.

Traditionell eröffnet die Auftragsarbeit ‹Rede an die Sprache› das Festival, die in diesem Jahr vom renommierten Autor Thomas Melle gehalten wird. Im zweiten Teil der Veranstaltungen übernehmen zwei bekannte Gesichter des deutschen Fernsehens die Bühne: Barbara Philipp und Johann von Bülow leihen den Geschichten ‹Handbuch für Putzfrauen› und ‹Zeit der Kirschblüte› von Lucia Berlin ihre Stimmen. Ein besonderes Highlight bringen die sechs Musikerinnen und Musiker von Berlin Counterpoint mit zur Veranstaltung: Sie spielen in einer Uraufführung das Werk ‹The Sea as Fallacy› der Komponistin Toni Ko. Für die Eröffnung gibt es noch Restkarten!

Wie dem Leben literarisch beizukommen ist, das beleuchtet Dramatiker, Übersetzer und Autor Thomas Melle in seiner ‹Rede an die Sprache›, die ein Brief an die Sprache werden wird und in der ihre Fallhöhen und Untiefen und Verlogenheiten und Wunder beleuchtet werden. ‹Der Umgang mit Dissonanz ist die Essenz der Musik. Der Missstand ist der Daseinsgrund der Kunst. Ungleichgewicht, seelische Aufgewühltheit und Schmerz sind die Inspirationsquelle für alle Kunst.› So klingt die Liebeserklärung an den Fehler von Berlin Counterpoint, die das diesjährige Motto von ‹Wege durch das Land› ausmacht. Das Sextett beauftragte zu diesem Thema die 1988 in Hongkong geborene Tonia Ko mit einer Komposition für ‹Wege durch das Land›. Außerdem wird anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven dessen Quintett op. 16 gespielt sowie eine eigens von Aaron Dan angefertigte Neukomposition des Präludiums op. 39 Nr. 1.

Auch die US-amerikanische Schriftstellerin Lucia Berlin ist eine Expertin des angeblich fehlerhaften Lebens und Schreibens – und das merkt man ihren Figuren auch an. In ihren Erzählungen, aus denen Johann von Bülow und Barbara Philipp lesen, erzählt sie von den Höhen und Tiefen des Alltags unterprivilegierter Frauen, die um ein besseres Leben kämpfen. Über ihre schriftstellerische Arbeit sagt sie: ‹Ich übertreibe oft, mache Fehler, verwechsele Fiktion und Realität, aber, ganz ehrlich, ich lüge nie.›

Restkarten sind noch für 55, 40 oder 22 € erhältlich und können unter www.wege-durch-das-land.de erworben werden.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Kannegießer GmbH.


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Pressemitteilung: Spätsommersaison von ‹Wege durch das Land›

Das Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land› findet auch 2020 statt. Jetzt gibt das Festival sein Programm für die Spätsommerausgabe vom 03. September bis zum 04. Oktober mit insgesamt elf Veranstaltungen und drei Wiederholungen bekannt. Veranstaltungsdetails sind ab sofort unter www.wege-durch-das-land.de zu finden. Der Kartenverkauf beginnt am Sonntag, 09. August.
‹Im März war uns nach einem kurzen Innehalten rasch klar, dass wir alles versuchen würden, das Festival in diesem Jahr doch noch stattfinden zu lassen. Dass uns dies dank der großen Arbeitsanstrengung, Beharrlichkeit und Leidenschaft aller Beteiligten nun gelungen ist, ist für uns ein großes Glück›, äußern sich Helene Grass (künstlerische Leiterin) und Albrecht Simons von Bockum Dolffs (leitender Dramaturg).
Die Realisierung des diesjährigen Programms ist auch möglich, weil das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW sowie die neun Gesellschafter der Wege durch das Land gGmbH das Festival in gleicher Höhe fördern. Auch zahlreiche Stiftungen, Sponsorinnen und Sponsoren sowie Spenderinnen und Spender unterstützen ‹Wege durch das Land› weiterhin treu.
Das Festivalprogramm überzeugt erneut mit Auftragsarbeiten, besonderen Formaten – darunter eine Familienveranstaltung, eine Wanderung und eine Fahrradtour – und ungewöhnlichen Veranstaltungsorten. Es versammelt rund 70 spannende Künstlerinnen und Künstler aus 8 Nationen. Mit dabei sind u. a. Ulrike Folkerts, Bjarne Mädel, Jasmin Tabatabai, Verena Güntner, Thomas Melle, das Notos Quartett und Berlin Counterpoint. Viele der ursprünglich geplanten Veranstaltungen konnten in das Spätsommerprogramm verschoben werden, andere sollen 2021 nachgeholt werden.
Die 21. Saison von ‹Wege durch das Land› steht unter dem Motto ‹Der Fehler … eine Liebeserklärung›. Kunst kommt oft über Umwege und Umleitungen zum Ziel – gerade mehr denn je – und das Scheitern ist ständiger Begleiter der Kunstproduktion. Viele Veranstaltungen fragen nach dem Fehlerhaften und der Abweichung vom Gewohnten als künstlerischem Motor in der Literatur und Musik. Ganz neu im Programm ist die Veranstaltung am 26. September auf dem Gutshof Schulte-Drüggelte, in deren Rahmen u. a. Helene Grass und Ulrich Noethen aus José Saramagos Roman ‹Die Stadt der Blinden› lesen.
Selbstverständlich werden alle Veranstaltungen von ‹Wege durch das Land› in Übereinstimmung mit der nordrhein-westfälischen Coronaschutzverordnung und weiterer selbstauferlegter Maßnahmen durchgeführt. Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln und des verkürzten Programms stehen in diesem Jahr deutlich weniger, d. h. rund 2.500 Eintrittskarten, zur Verfügung. Karten können ab Sonntag, 09. August, um 10.00 Uhr unter www.wege-durch-das-land.de oder telefonisch unter 05231-30 80210 erworben werden. Für eine unkomplizierte Kartenbestellung empfiehlt das Festival, die neue und verbesserte Online-Bestellung zu nutzen.
Bei der Kartenbestellung besteht die Möglichkeit für die #KunstNothilfe, die von der Corona-Pandemie betroffene Kunst- und Kulturschaffende unterstützt, oder für die Soziale Karte zu spenden. Die Soziale Karte ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen den Besuch ausgewählter ‹Wege durch das Land›-Veranstaltungen für 5 Euro. Natürlich wird auch für alle Veranstaltungen wieder die Studierendenkarte für 15 Euro angeboten.
Für Fragen, weitere Informationen, Bildmaterial oder die Vermittlung von Interviews mit unseren Künstlerinnen und Künstlern stehen Sarah Bloch und Christin Harpering gerne zur Verfügung.


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Pressemitteilung: #wegezuhause und Update zur Verschiebung

An diesem Freitag, 8. Mai, hätte die 21. Saison von ‹Wege durch das Land› auf Gut Böckel beginnen sollen. Um trotz der Corona-bedingten Verschiebung einen Ausblick auf ihre ‹Liebeserklärung an den Fehler› – so das diesjährige Motto – zu geben, werden auf der neuen Webseite von ‹Wege durch das Land› und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #wegezuhause ab Freitag Auszüge der angekündigten Veranstaltungen präsentiert.

Zu jeder der geplanten 24 Veranstaltungen wird am ursprünglichen Termin ein kurzes Video mit Leseproben, musikalischen Kostproben oder persönlichen Grüßen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler veröffentlicht. Gleich am ersten Wochenende (8. – 10. Mai) sind u. a. Barbara Philipp, Johann von Bülow, Berlin Counterpoint oder Bernadette La Hengst, die einen Vorgeschmack auf ihre ‹Rede an die Musik› gibt, dabei. Und auch weitere große Namen aus Film und Theater wie Jasmin Tabatabai und Florian Lukas haben ihre Beteiligung bereits zugesagt. Zu sehen sind die Videos auf der neuen Festivalwebseite www.wege-durch-das-land.de sowie unter dem Hashtag #wegezuhause auf Instagram, YouTube und Facebook.

Parallel gehen auch die Vorbereitungen für ‹Wege durch das Land› im Spätsommer weiter. Vorausgesetzt die behördlichen Vorgaben erlauben es, sollen von Ende August bis Anfang Oktober 14 Veranstaltungen mit reduzierter Besucherzahl stattfinden. Einige Veranstaltungen, die in sehr kleinen Räumen stattgefunden hätten oder die sehr kostenintensiv gewesen wären, können in diesem Jahr nicht realisiert werden, sie sollen nach Möglichkeit aber 2021 nachgeholt werden. Helene Grass und Albrecht Simons von Bockum Dolffs, künstlerische Leitung von ‹Wege durch das Land›, heben insbesondere die positive Resonanz von Künstlerinnen und Künstlern, Gastgeberinnen und Gastgebern sowie der Fördernden hervor: ‹Wir erfahren viel positives Feedback zu unserer Entscheidung, nicht abzusagen, sondern zu verschieben. Und es ist sehr schön zu erleben, dass es in der Krise derzeit eine starke Kultur des Zuspruchs und Ermunterns gibt – und das von vielen Seiten.›

Über weitere Entwicklungen sowie das angepasste Programm und den Termin des Kartenverkaufs informiert das Festival in der Presse, auf seiner Webseite und über den Newsletter von ‹Wege durch das Land›.


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Pressemitteilung: ‹Wege durch das Land› 2020 wird verschoben

Optimismus ist kein Fehler – davon ist das Literatur- und Musikfestival ‹Wege durch das Land› weiterhin überzeugt. Die Festivalleitung hat in Abstimmung mit den Gesellschaftern aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklungen um die Corona-Pandemie entschieden, die 21. Saison von ‹Wege durch das Land› zu verschieben Die Verantwortlichen hoffen so, Veranstaltungen in einer für alle Beteiligten sicheren Atmosphäre ausrichten zu können. Nach derzeitigem Planungsstand sollen Veranstaltungen, anders als im aktuellen Programmheft vorgesehen, im Spätsommer stattfinden. Dazu werden gegenwärtig Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Gastgeberinnen und Gastgebern geführt.

Wenn das neue Programm steht und ein neuer Termin für den Start des Kartenverkaufs festgelegt wurde, informiert das Festival darüber in der Presse, auf seiner Webseite und über seinen Newsletter.

Die 21. Saison von ‹Wege durch das Land› ist dem Motto ‹Der Fehler – eine Liebeserklärung› gewidmet, denn Kunst – und Veranstaltungen – kommen oft über Umwege und Umleitungen zum Ziel und das Scheitern ist ständiger Begleiter der Kunstproduktion.


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